Letzte Event-Updates

Hartnäckigkeit lohnt sich

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Eines vorweg: Nein, die DVAG-Zentrale mag sich immer noch nicht mit meinen Erkenntnissen beschäftigen.

Dafür bringt mir mein Blog immer mehr interessante Informationen. Ich hatte mich z.B. gewundert, warum ein Beitrag über Kreuzfahrten der DVAG seit Mitte Februar plötzlich so oft aufgerufen wurde. Anders als in der Vergangenheit gab es allerdings keinen Aufschrei in etablierten Medien.

Auch wenn ich nicht überall die Suchbegriffe angezeigt bekam war schnell klar, dass da gerade etwas passiert. Die gesuchte Information fand ich schließlich ein einem Blog über Kreuzfahrten.

https://www.schiffe-und-kreuzfahrten.de/news/mein-schiff-1-unterwegs-im-charter-mit-der-dvag/173601/

Der Autor kennt sich scheinbar gut mit den DVAG-Kreuzfahrt-Touren aus. Er verweist auch auf das Event mit vier Aida-Schiffen. Das hatte seinerzeit ein entsprechendes Medienecho ausgelöst. Hier ein Beispiel: https://www.versicherungsbote.de/id/4804430/DVAG-Vermoegensberater-Incentive-Aida-Kreuzfahrt-Valletta/

Ich schreibe das einfach mal hier auf. Vielleicht gibt es ja im Netz noch andere, die sich auch gerade ihr Puzzle von der DVAG zu einem Gesamtbild zusammensetzen.

Viele Grüße,

V. F. Alle

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Erschreckende Ahnungslosigkeit beim Finanzdienstleister

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Die DVAG hat nach eigenen Aussagen keine Unterlagen zu meinen Verträgen und auch keine Ahnung wer für meine Verträge zuständig ist. Das finde ich sehr erschreckend. Eine Qualitätssicherung zu Gunsten der DVAG-Kunden ist so unmöglich.

Konkret hatte ich um Vertragsoriginale zum DWS Immoflex gebeten. Dieser wurde mir 2010 ohne den nötigen Verkaufsprospekt vermittelt, weil der Berater mir die nachreichen wollte. Das ist bis heute nicht passiert.

Antwort eines DVAG-Juristen auf meine Bitte um Originalunterlagen meines Vertrags zum DWS Immoflex, bzw. Forderung einer entsprechenden internen Nachforschung.

Auf meine Anfrage bei der DVAG wurde mir von zwei Rechtsanwälten mitgeteilt, dass die DVAG die Vertragsunterlagen nicht besitze. Man verwies mich zweimal an die DWS Investment GmbH. Die Begründung: „Unsere Gesellschaft war lediglich Vermittler, eine Kopie des Vertrages zwischen Ihnen und der DWS wurde von unserer Gesellschaft nicht verwahrt.“ Tatsächlich hat die DVAG für die erfolgreiche Vermittlung von DWS Produkten sogar Anteile an der Gesellschaft erhalten. Siehe: https://www.dasinvestment.com/erfolgsbeteiligung-dvag-bekommt-dws-anteile/

Leider ist die DVAG da nicht im Bilde. Denn die DWS Investment GmbH ist in meinem Fall dafür nicht zuständig.

Bei der DWS Investment hatte ich längst angefragt und diese Antwort erhalten. Später folgte ein Hinweis, dass ich bei der Deutschen Bank nachfragen sollte.

Die Deutsche Bank wiederum, bei der ich das Depot bis zur Abwicklung des DWS Immoflex hatte, steht dagegen auf dem Standpunkt, dass sie nicht für die Beratung und Vermittlung des Fonds zuständig war und sich deshalb nicht in der Verantwortung sieht.

Die DAVG beruft sich darauf, dass ich eine Informationssperre bei dem Vertragspartner erwirkt habe. Das stimmt. Diese hatte ich erwirkt, nachdem mein Vermögensberater längere Zeit nicht arbeitsfähig war. Laut dem Kundenbetreuer der Deutschen Bank hätte ich sonst nicht über mein von der DVAG verwaltetes Depot verfügen können.

Ich stelle also fest, das bis heute kein Kulturwandel bei meinen Finanzdienstleistern stattgefunden hat. Statt Beratung aus einer Hand zu erhalten, wie es die DVAG gerne suggeriert, schieben sich meine Dienstleister bis heute gegenseitig die Verantwortung zu.

Die Finanzpartner der DVAG (Aachen Münchener, Deutsche Bank, Santander Bank, etc.) können Sich damit herausreden, dass sie die Verträge nicht vermittelt haben. Die DVAG-Zentrale verweist wiederum auf die Partner und die Finanzvermittler die nicht fest angestellt sind. Damit sichert sich die DVAG juristisch weiter gegen Ansprüche der Kunden ab. Die personelle Größe der DVAG ist daher nur Schein und von Beratung kann keine Rede sein. Das wurde mir ja gerade noch einmal bestätigt. Die DVAG selbst sieht sich nur als Vermittler.

Aus Kundensicht kann ich vor diesem Finanzkonstrukt nur warnen.

Mit freundlichen Grüßen,

V. F. Alle

SEB Immoinvest 2019: Immer noch kein Ende

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Eigentlich wollte ich mich Ende 2018 von meinen letzten Anteilen des SEB Immoinvest trennen. Das hatte ja nicht geklappt. Eine Ausschüttung zum Jahreswechsel hat es im Gegensatz zu den vergangenen Jahren in diesem Jahr nicht gegeben. Wann, welche Beitrag ausgezahlt wird, mag inzwischen kein Finanzberater mehr zuverlässig prognostizieren.

Anfang Januar hatte ich dann einen Termin bei der Santander Bank. Der aktuelle Kurswert meiner Anteile  war zu dem Zeitpunkt 13.570 Euro. An der Börse hätte ich die Anteile für 10.641 Euro verkaufen können.

Ich möchte das auch für die DAVG und ihre „Vermögensberater“ an dieser Stelle dokumentieren. Ein Vermögensaufbau, wie in das Unternehmen in der Werbung bis heute verspricht, sieht eindeutig anders aus.

Von der DVAG habe ich inzwischen zumindest eine Antwort auf meine Anfrage zu meinen gespeicherten Daten (DSGVO) erhalten. Nicht weiterhelfen wollte man mir bezüglich des DWS Immoflex, zu dem mir bis heute weder die DVAG noch die Partner Deutsche Bank und DWS Investment die ursprünglichen Vertragsunterlagen vorlegen konnten.

Wie bereits mehrfach in diesem Blog geschrieben, war mein DVAG-Berater 2012 lange Zeit ausgefallen. Seit dem werde ich von meinen Finanzdienstleistern hin und her verwiesen. Weil ich davon ausgehen wollte, dass meine Dienstleister im Sinne ihrer Qualitätssicherung eine Lösung finden möchten, habe ich auf juristische Schritte verzichtet.

Leider gab es ein solche Interesse nicht und scheint es bis heute auch nicht zu geben. Juristische Einspruchsfristen sind so verstrichen. Ein Sinneswandel, wie nach der Finanzkrise 2008/2009, hat bei meinen Dienstleistern demnach nicht stattgefunden. 

Mit freundlichen Grüßen,

V. F. Alle

Immer noch kein Ende

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Eigentlich wollte ich mich Ende dieses Jahres nun endlich von den letzten SEB-Immoinvest-Anteilen trennen. Aber es sollte wohl nicht sein. Der Berater der Santander-Bank mit dem ich einen Termin vereinbart hatte, wurde krank. Versuche vor Weihnachten noch einen Ersatztermin abzustimmen scheiterten. Mal sehen wie es kommendes Jahr läuft. Ich werde darüber berichten.

 

Von der DVAG habe ich schon lange nichts mehr gehört. Deshalb habe ich meinen Dienstleister noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Vertragsunterlagen zum DWS Immoflex weiterhin für meine Unterlagen haben möchte. Mein DVAG-Berater hatte damals nur einen Ausdruck und kein Originalformular dabei. Den DWS-Fonds hatte mir mein Berater 2009 als Alternative zum SEB Immoinvest empfohlen. Nachdem beide Fonds in die Abwicklung gingen, war er längere Zeit krank. Innerhalb von fast 10 Jahren sollte die DVAG wohl in der Lage sein, mir die Unterlagen zu liefern. Über die Verknüpfungen der DVAG und der Deutschen Bank bezüglich des DWS hatte ich an anderer Stelle bereits berichtet.

 

Außerdem habe ich eine Auskunft zu meinen bei der DVAG gespeicherten Daten angefordert und mich auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) berufen. Ich bin gespannt was dabei herauskommt. Auch darüber werde ich berichten.

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Allen Lesern meins Blogs wünsche ich einen friedlichen Jahreswechsel und einen guten Start ins neue Jahr

V. F. Alle

Hilfe, eine Kunde! Was ist mit meinen Finanzdienstleistern los?

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Zum 10. Jahrestag der Lehman-Pleite habe ich mir einen Kommentar verkniffen. Jetzt kann ich nicht mehr. Heute hatte ich wieder eine denkwürdige Erfahrung mit der Deutschen Bank.

D-Bank-Brief

Bekanntlich habe ich ja mit dem DWS Immoflex der Deutschen Bank erhebliche Verluste erlebt. Dabei wollte ich genau das ja vermeiden als ich dem Deutsche-Bank-Partner Deutsche Vermögensberatung (DVAG) Geld anvertraute mit dem ich eigentlich ein Hausdarlehen nach der Laufzeit ablösen wollte. Für die Steuer brauchte ich jetzt eine Verlustbescheinigung, die ich bei der Deutschen Bank schriftlich beantragen muss. Das auf dem Antragsformular keine Adresse stand, wollte ich den Antrag einfach bei meiner Filiale einwerfen.

Zu meiner Überraschung gibt es dort aber keinen Briefkasten mehr. Okay, im Schalterraum gibt es einen Kasten dafür. Am Wochenende ist der aber hinter Glastrennscheiben nicht zu erreichen. Vor mir hatten aber scheinbar auch schon andere Kunden Briefe bzw. Überweisungsträger durch einen Schlitz zwischen zwei Scheibenelementen geschoben.

Bank-Brief2

Fast scheint es, als habe die Deutsche Bank kein Interesse mehr an Kundenkontakt. Nachdem es schon länger keine Barauszahlungen mehr am Bankschalter gibt, wird nun auch die Annahme von schriftlichen Dokumenten erschwert.

Zurück zur Lehman-Pleite: Anlässlich des Jahrestages gab es viele warnende Worte, dass das Risiko einer erneuten Finanzkrise weiterhin hoch sei und insbesondere Deutsche Banken dafür nicht gerüstet seinen. Nach meiner Ansicht haben sich deutsche Politiker zudem von den Finanzkonzernen an der Nase herumführen lassen. Zwar überwacht die Bankenaufsicht (BaFin) Banken und Versicherungen strenger, dafür werden Vertriebsorganisationen wie die DVAG so gut wie gar nicht mehr kontrolliert.

Noch immer scheinen manche Politiker blind zu sein. Obwohl ich einige von ihnen bereits schriftlich darauf hingewiesen habe, dass viele DVAG-Kunden mit Produkten wie dem SEB Immoinvest und dem DWS Immoflex Geld verloren haben, darf die DVAG weiter mit dem Slogan „Vermögensaufbau für Jeden“ werben. Gleichzeitig muss das Unternehmen nicht einmal mit Konsequenzen durch die BaFin rechnen. Kein Wunder also, dass Banken und Versicherungen die Beratung und den Vertrieb zu neuen Finanzprodukten zunehmend Vertriebsgesellschaften überlassen.

 

Der Aspekt fehlt mir übrigens im ZDF-Zoom-Beitrag „Geheimakte Finanzkrise“:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-geheimakte-finanzkrise-110.html

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

DVAG dominiert Hitliste der Allfinanzvertriebe, aber: . . .

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Diese Woche hat Cash. seine neue Hitliste der Finanzvertriebe veröffentlicht. Spitzenreiter ist wie bei der ersten Hitliste und in den Jahren dazwischen die Deutsche Vermögensberatung AG. Das Unternehmen läßt die Wettbewerber bei den Vertriebserlösen deutlich hinter sich.

https://www.cash-online.de/berater/2018/hitliste-der-allfinanzvertriebe-dvag-wieder-vorn/432343/comment-page-1#comment-559463

„Auch die Regulierung traf das Unternehmen nicht unvorbereitet“, heißt es in dem Artikel bei Cash.Online. Kein Wunder: Das Unternehmen ist seit vielen Jahren gut mit hochrangigen Politikern vernetzt.

Ich habe die Redaktion darauf hingewiesen, dass DVAG-Kunden mit Produkten wie dem SEB Immoinvest sowie dem DWS Immoflex in den vergangenen Jahren Verluste gemacht haben. Hier würde mich mal eine Auflistung der von der DVAG vernichteten Kundenvermögen interessieren.

Wie in diesem Blog bereits berichtet habe ich 2017 allein mit dem DWS Immoflex rund 18 100 € Verlust gemacht.

DWS-Verluste2017

Brisant ist dabei, dass die DVAG zwischenzeitlich für die Vertriebserfolge sogar Anteile der Deutschen-Bank-Tochter DWS erhalten hat.
Siehe: http://www.fondsprofessionell.de/news/produkte/headline/finanzvertrieb-dvag-steigt-bei-dws-ein-111167/

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

 

 

Fazit für Schnell-Leser

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Eigentlich hatte ich meine Zusammenfassung schon zusammengeschreiben. Weil ich für meine Stammleser leider keine neuen Erkenntnisse habe, möchte ich allerdings auf eine Zusammenfassung von Rechtsanwalt Kompa verweisen: http://www.kanzleikompa.de/2014/06/14/die-opfer-des-prof-dr-reinfried-pohl/

Das was Herr Kompa hier aus Anwaltssicht zusammengefasst hat, kann ich aus Kundensicht zu 100% bestätigen. Neben Mitarbeitern und Kunden sehe ich die angesprochenen Politiker, zu denen ich auch noch Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Bundeskanzlerin Merkel ergänzen möchte, als Opfer des System Pohl. Ihre Ahnungslosigkeit wurde genauso ausgenutzt wie der gute Glaube der Vertriebsmitarbeiter und Kunden. Von ihnen sowie von vielen Journalisten hätte ich mir mehr kritische Distanz gewünscht.

Ab hier folgt meine ursprüngliche Zusammenfassung:

Wer von seinem Finanzdienstleister mit dicken Verträgen konfrontiert wird und diese nicht versteht, der hat drei Möglichkeiten:
1. Er/Sie vertraut seinem/ihrem Dienstleister. (Der vermutlich allerdings ein Eigeninteresse hat.)
2. Er/Sie nimmt einen Juristen zur Prüfung des Vertrages mit. (Was für ein Aufwand.)
3. Er/Sie lässt die Finger weg von solchen Angeboten.

Ich hatte mich für Variante 1 entschieden und musste feststellen, dass meine Berater und so manche andere „Experten“ die Risiken auch falsch eingeschätzt hatten. Das Risiko tragen aber nicht die Berater und Experten, sondern ich und die anderen Betroffenen.

Ich habe meine Erlebnisse Politikern geschildert, die das System meines Dienstleisters öffentlich lobten. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie entweder genauso selektiv informiert waren wie ich, oder …

Mit anderen Geschädigten habe ich auch gesprochen. Darunter gab es Menschen für die es eine Genugtuung war, dass diejenigen, die ihnen Schden zugefügt hatten, durch Unfälle oder schwere Krankheiten umgekommen waren.

Mir bringt es nichts, dass Dr. Reinfried Pohl kürzlich gestorben ist. Im Gegenteil: Ich hätte ihm gerne meine Kundensicht seiner „Finanzgeschichte“ geschildert. Doch auf meine Schreiben in der Richtung wollte er nicht persönlich eingehen.

Vielleicht bleibt mir die Hoffnung zumindest noch irgendwann mit Michael Schuhmacher darüber von Familienvater zu Familienvater reden zu können, warum er als Partner der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) Millionen verdient hat, während einfache DVAG-Kunden wie ich ihr Geld und damit ihre Altersvorsorge verlieren. Im September 2013 hatte das Management von Herrn Schumacher meinen Gesprächswunsch abgelehnt. Was Ende Dezember 2013 passierte ist wohl bekannt.

Nein, ich möchte nicht tauschen. Der mögliche Verlust der Gesundheit oder gar des Lebens wiegt schwerer als der Verlust der finanziellen Sicherheit. Als Vater wünsche ich Familie Schumacher alles Gute, so wie ich es auch anderen Familien in vergleichbaren Situationen wünsche.

Herzliche Grüße,
V. F. Alle