Ex-Finanzminister sieht keinen Fehler (Teil10)

Gepostet am Aktualisiert am

Weil die Vorstandsebene der DVAG nicht auf mein Bedürfnis eingehen wollte, schrieb ich also an den Aufsichtsrat Dr. Theo Waigel (Ex-Finanzminister, CSU). Jemand mit soviel Sachverstand sollte doch wohl genauer hinschauen, wenn Kunden der DVAG so grandios ihr Ziel verfehlen.

Die Antwort war knapp und für mich ernüchternd. Sie lautete:

Sehr geehrter Herr xxxx,
Ihre Beschwerde vom 03.12.2012 habe ich an den Aufsichtsratsvorsitzenden der
DVAG mit der Bitte um Überprüfung zugeleitet. Mir wurde mitgeteilt, dass am
14.06.2012 und am 21.06.2012 eingehende Stellungnahmen an Sie gegangen sind.
Die Aachen Münchener hat Ihnen am 23.11.2012 Angebote zur weiteren
Vorgehensweise gemacht.
Ich sehe keine Möglichkeit, die DVAG oder die Aachen Münchener darüber hinaus
zu weiteren Schritten zu veranlassen.

So einfach machen sich Aufsichtsräte der DVAG also die Prüfung von komplizierten Zusammenhängen. Ob das die Aktionäre der DVAG auch so locker sehen?

Wahrscheinlich ist das auch eine Frage der Perspektive. Als ehemaliger Bundespolitiker mit einer sicheren Rente und einer Position im DVAG-Aufsichtsrat hätte ich sicher auch andere Erfahrungen mit dem Thema „Vermögensaufbau für Jeden“ bei der DVAG gemacht.

Nun bin ich ein einfacher Familienvater und kann meine Rentenversicherungen nicht mehr wie geplant bedienen. Um wenigstens einen Teil der Schulden begleichen zu können, habe ich Gelder von den Konten meiner Kinder genommen. Da lässt sich für mich selbst mit viel gutem Willen kein Vermögensaufbau erkennen.

Viele Grüße, Ihr/Euer V. F. Alle

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