Strafen für Banken – Aufseher wittern weitere Skandale

Gepostet am Aktualisiert am

Aktuelle berichten alle wichtigen Wirtschaftsmedien über Rekordstrafen für Banken. Der Fokus ist fast immer der gleiche. Es geht um die „bösen“ Banken und den Vertrauensverlust bei den Kunden.

Für Finanzdienstleister wie die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist das prima, denn verunsicherte Bankkunden suchen nach Alternativen. Davon profitierte die DVAG in den vergangenen Jahren besonders strak und stellt sich gerne als „Gewinner der Finanzkrise“ dar.

Weil auch ich Banken misstraute, hatte ich der DVAG eine große Erbschaft anvertraut. Das Ergebnis ist in diesem Blog dokumentiert.

Weil ich befürchte(te), dass das auch anderen Privatkunden so gehen kann, habe ich auch verschiedene Redaktionen angeschrieben.

Die, die mir geantwortete haben, haben mir mitgeteilt, dass ihnen bekannt sei, dass die DVAG als Strukturvertrieb so arbeite. Es gebe für die Redaktionen daher keinen Grund, darüber größer zu berichten.

Vielleicht sehe ich das als Betoffener etwas zu kritisch. Ich dachte das Verbraucher auch ein Recht haben, über die Risiken der „alternativen Finanzfachleute“ informiert zu werden – eben weil Bankkunden Alternativen suchen.

Ich verstehe, dass das für Fachredakteure nicht neu und daher nicht interessant erscheint. Ich frage mich nur, ob das nicht eine Chance für Redaktionen wäre, sich von der eher allgemeinen Kritik an Banken abzugrenzen.

Ich würde mir auf jeden Fall eine differenziertere Finanzberichterstattung wünschen. Gerne darf das in einem gedruckten Medium erfolgen. Fernsehen oder Online wären aber auch okay. Hauptsache die Informationen sind auffindbar.

Liebe Grüße,
V. F. Alle

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2 Gedanken zu „Strafen für Banken – Aufseher wittern weitere Skandale

    unisys sagte:
    05/12/2013 um 9:37 pm

    Viele Journalisten von „Fachzeitschriften“ würden gern mehr zu diesem und andere brisante Themen die DVAG betreffend schreiben. Sie dürfen oder können nur nicht. Sei es weil das Magazin regelmäßig bezahlte Eigenwerbung der DVAG druckt; sei es einer gewissen Nähe einer politischen Richtung insbesondere der CDU-Nähe geschuldet; sei es daß „Fachzeitschriften“ sich die Finger verbrannt haben und auf Grund einer einstweiligen Verfügung der besten Anwälte der DVAG kritische Veröffentlichungen unterbunden bzw. im Netz gezielt verfolgt werden – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
    Was Ihnen passiert ist ist schlimm genug aber symtomatisch für die Arbeitsweise der DVAG. Sie sind nur jetzt „ein kleiner Störenfried“ der seinem „persönlichen Frust“ freien Lauf läßt. Solange Sie mit Ihrem Engagement vielleicht nur ein paar hundert Leute frequentieren ist für die DVAG alles überschaubar. Sie haben ihre Schuldigkeit getan, die DVAG hat gutes Geld an Ihnen verdient und das wars. Es zählt nur eins bei solchern Vertrieben: Ihre Unterschrift(en) unter den Verträgen. Je mehr umso besser.
    Wenn Sie Antworten auf all Ihre Fragen wollen sollten Sie vielleicht den Werdegang der DVAG insbesondere ihres Gründers recherchieren. Angefangen bei der betrügerischen IOS (Bernie Cornfeld und R.Pohl und andere die nach dem ersten großen Finanzskandal der Bundesnachkriegszeit Strukturvertriebe aufgebaut haben) Ende der 60-iger Jahre über CDU-nahes politisches und finanzielles Engagement verbunden mit 2-fachen Bundesverdienstkreuz – ein Schelm wer böses dabei denkt – bis hin zum Auffangbecken für aus Sicht der DVAG „verdienstvolle ehemalige Politiker“ im Aufsichtsrat.
    Alles andere können Sie sich sparen. Es wird keiner von denen zugeben daß man doch einen Fehler gemacht haben könnte. Denn das hätte Signalwirkung für viele andere tausende Betroffene, Geschädigte, finanziell Übervorteilte etc.
    Es sollten sich viel mehr wehren.

      Petition sagte:
      06/01/2014 um 1:43 pm

      Hallo ich bitte um Kontakt, kann das alles nur Bestätigen was hier geschrieben
      wurde. Werde gerade von denen in den finanziellen Ruin getrieben, weil ich den
      Mut hatte dies in einem Forum als Tipp abzugeben. Ja die Zeitungen und andere
      Medien schauen dabei weg…….stehen sehr unter Kontrolle…. wenn dann mal ein
      Blatt was schreibt ist dann schnell der Dr.Lxxx zum Kaffeedrinken da und schwups sind die Beiträge wieder verschwunden…….Pressefreiheit gibt es hier in
      diese Bannanenrepuplik nicht ebenso wir die freie Meinungsäußerung mit füssen
      getreten.Wer das Geld hat hat die Macht und sein gekauftes Parlament.

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