Vom Versicherer zum Filmemacher

Gepostet am Aktualisiert am

Okay jetzt weiß ich, was mich die Dienstleistung der Aachen Münchener inklusive der Vermittlungsgebühren der DVAG beim Riestervertrag gekostet hat.

Auch für meine Rente Plus habe ich nun meine Auszahlungsabrechnung erhalten.
Der Rückkaufswert zum 1.12.2013 betrug 3486,56 €. Davon wurden noch 9,22 € Kapitalertragsteuer abgezogen – das ist der Anteil für Finanzminister Schäuble. Eingezahlt hatte ich ürsprünglich 5126,52 €.

Der Rückkaufsert setzt sich zusammen aus den Fondsanteilen DWS FlexPension 2023 von 2.071,34 € (142,92 € je Anteil) sowie dem DWS FlexPension II 2028 von 1415,22 € (1135,35 € je Anteil).

Weil DWS eine Tochter der Deutschen Bank ist profitiert davon auch Herr Fitschen (Der Bank-Chef mit dem „Kulturwandel“). Außerdem ist die Deutsche Vermögensberatung inzwischen bei DWS eingestiegen. Unabhängige Finanzberatung sieht anders aus.

Nachdem meine aktuelle finanzielle Situation ein Ergebnis der Vermögensberatung aus einer Hand ist, hätte ich jedenfalls eine kulante Reaktion meiner Dienstleister erwartet.

Lediglich zwei Angebote wurden mir gemacht:
1. Ein neues „günstiges“ Darlehen (DVAG-Chefvolkswirt) – daran hätte mein Dienstleister wohl auch wieder verdient.
2. Versicherungsverträge beitragsfrei stellen (Aachen Münchener).

Meine Dienstleister sind also nicht bereit mir entgegenzukommen. Finanziell tun ihnen beide Angebote nicht weh.

Vielleicht wäre ein Rechtsstreit tatsächlich der einzige Weg für mich und meine Familie gewesen, mehr rauszuholen. Für andere Anleger kommt da mit etwas Glück ein Vergleich oder auch mal mehr raus. Aber das wollte ich ja nie. Dafür war mir ja Beratung aus einer Hand wichtig, weil ich glaubte, dass sich mein Finanzberater da nicht rausreden kann, wenn etwas falsch läuft.

Mein Versicherungsdienstleister entwickelt sich indes inzwischen zum Filmemacher. Die Filme sind sehr professionell umgesetzt. Das kostet natürlich auch ordentlich Geld. Irgendjemand muss das ja bezahlen. Vielleicht ist das ein Grund warum meine Dienstleister jetzt nicht mehr für mich übrig haben.

Die Aachen Münchener schreibt dazu auf ihrer Homepage:
Unsere Anlagepolitik ist sicherheitsorientiert. Die daraus resultierende hohe Solidität und Finanzstärke findet Ausdruck im Statement unserer Imagekampagne „Mit Geld spielt man nicht“.

Da frage ich mich, was bei mir falsch gelaufen ist, denn auch mir hatten die DVAG und die Aachen Münchener bei Vertragsabschluss vermittelt, dass sie mein Sicherheitsbedürfnis verstanden haben.

Warscheinlich darf das Marketing alles versprechen, für die Umsetzung sind ja andere zuständig. Also doch nicht „alles aus einer Hand“?

So gut wie die Filme gemacht sind, so schlecht sind sie inhaltlich. Die Handlung ist ziemlich unrealistisch. Siehe unten.

Viele Grüße, V. F. Alle

Den ersten Film von 2010 habe ich in meinem Blog bereits vorgestellt unter: https://vfalle.wordpress.com/2013/10/14/mit-geld-spielt-man-nicht/

Im aktuellen Film dreht Mario Adorf einen Western:
http://www.youtube.com/watch?v=GrxERSdoV18

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