Politik und Verantwortung

Gepostet am Aktualisiert am

Stark gewundert hat mich bei meinen Recherchen das Verhalten hochrangiger (Ex-)Politiker.
Dabei war ich davon ausgegangen, dass Personen auf dieser Ebene aus dem Fall des AWD-Chefs Maschmeyer und der Verpflechtung mit Bundeskanzler Schröder gelernt haben.

Erst verwies DVAG-Aufsichtsrat und Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel darauf, dass der Aufsichtsratsvorsitzende meinen Fall geprüft habe, die DVAG mir bereits zwei Antwortschreiben geschickt habe und er darüber hinaus keine weitere Schritte veranlassen möchte. Der DVAG-Aufsichtsratsvorsitzende heißt übrigens Friedrich Bohl. Er war unter Bundeskanzler Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben, Chef des Bundeskanzleramts.

Also fragte ich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, warum er den DVAG-Vorstand Dr. Pohl mit dem Hessischen Verdienstorden für seine „Verdienste“ auszeichnet, während DAVG-Kunden wie ich aktuell nicht an ihr Vermögen kommen.
Herr Bouffier verwies mich dann an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Ich frage mich welche Berater Herr Bouffier hat, die ihm so etwas zur unterschrift vorlegen.
Ich frage mich welche Berater Herr Bouffier hat, die ihm so etwas zur Unterschrift vorlegen.

Was Herr Bouffier und seine MitarbeiterInnen nicht wussten: Ich hatte bereits an die BaFin geschrieben. Die hatte aber erklärt in Sachen DVAG nichts machen zu können. Sie würden aber dafür sorgen, dass bei der Abicklung des SEB Immoinvest alles geregelt ablaufe.

Vor der Antwort von Herrn Bouffier hatte mir die BaFin bereits zu meinem Fall geantwortet. Auf den hier nicht gezeigten weiteren Seiten, wird beschrieben, was die BaFin für die Kunden des SEB Immoinvest im Sinne des Verbraucherschutzes alles tut.
Vor der Antwort von Herrn Bouffier hatte mir die BaFin bereits zu meinem Fall geantwortet. Auf den hier nicht gezeigten weiteren Seiten, wird beschrieben, was die BaFin für die Kunden des SEB Immoinvest im Sinne des Verbraucherschutzes alles unternimmt.

Weil ich vom Ordnungsamt der Stadt Frankfurt keine Lösung erwatete, schrieb ich an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ich wollte wissen, wie ihre Finanzmarktkritik mit ihren Lobeshymnen auf DVAG-Gründer Dr. Pohl zusammenpassen. Leider wollte mir das Kanzleramt darauf keine Antwort geben und verwies mich statt dessen an das Finanzministerium.

Vom Finanzministerium schrieb man mir, dass ich mich an einen Anwalt wenden müsse, um die Frage einer möglichen Falschberatung zu klären. Die Risiken der Geldanlage seien mir ja mit den Vertragsunterlagen ausgehändigt worden.

Dabei war ich davon ausgegangen einen Finanzberater zu haben, der mir dabei hilft, die komplexen Vertragswerke zu durchschauen.

Auch von den Politikern wollte also keiner Verantwortung übernehmen. Meinen Kindern versuche ich dagegen beizubringen, dass es wichtig ist Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

Dafür habe ich jetzt verstanden was Lobbyismus ist und wie erfolgreich in dieser Hinsicht die Deutsche Vermögensberatung ist.
http://www.bdv.de/aktuelles/

Die Geschichte (Maschmeyer/Schröder) wiederholt sich also gerade – nur mit anderen Gesichtern. Dabei klang das nach der Finanzkrise 2009 doch alles ganz anders.

Merken das unsere Politiker nicht?
Wer kann sie darauf aufmerksam machen?

Viele Grüße und immer lächeln 😉
V. F. Alle

P.S. Ich glaube nicht, dass die Politiker hier böswillig gegen Bürgerinteressen handeln. Ich habe nur den Eindruck, dass auch sie die falschen Berater haben.

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