Deutsche Bank wirbt weiter, hilft aber nicht

Gepostet am Aktualisiert am

Obwohl ich meine Deutsche-Bank-Berater darauf hingewiesen habe, dass ich kein Interesse an Werbung zur Hausfinanzierung habe, bekam ich im Januar erneut eine solche Werbung.

Mit meiner Bitte, mir keine Werbung zu schicken, hatte ich voriges Jahr auch den Hinweis verbunden, dass ich von einem Partner der Deutschen Bank in die Situation gebracht wurde, mein Haus nicht abbezahlen zu können. Ebenfalls hatte ich darauf hingewiesen, dass ich als Kunde gerne einen Beitrag zum von Bankvorstand Rainer Neske im September 2013 angekündigten Runden Tisch zur Anlageberatung leisten möchte. Dieser sollte laut Neske (der übrigens auch im Aufsichtsrat der DVAG sitzt) nach der Bundestagswahl angesetzt werden. Bisher habe ich noch nichts davon gehört.
Ein Leser meines Blogs hatte damals schon spekuliert, dass er sich ohnehin nicht bei mir melden wird. Das kann ich bisher (Stand Januar 2014) bestätigen.

Dafür habe ich von der Deutschen Bank eine Rückmeldung zu meinem DWS-Immoflex-Vertrag erhalten. Die Zweitschrift trägt das Datum vom 4.6.2009. Tatsächlich war der Berater am 5.6.2009 bei mir, das geht aus den Notizen in meinen Unterlagen hervor.
Auf den Unterlagen ist angekreuzt, dass mir ein Verkaufsprospekt zu dem Zeitpunkt bereits vorgelegen habe. Das ist falsch. Ich habe bis heute von meinem Berater keine Unterlagen zu diesem Vorgang erhalten. Ich wundere mich, dass ich dies unterschrieben haben soll, weil ich mich noch gut daran erinnere, dass er keine Original-Unterlagen dabei hatte und mir die fehlenden Papiere eigentlich nachliefern wollte. Deshalb hatte ich mich, soweit ich mich erinnere, auch geweigert die Aushändigung des Verkaufsprospektes und den Wertpapierberatungsbogen zu unterschreiben.
Weil ich bis heute keine Originale von dem Vorgang bekommen habe, kann ich das nun natürlich schlecht nachweisen. Jetzt weiß ich, warum es eine schlechte Idee ist, Verträge zu unterschreiben, ohne eine eigene Ausfertigung zu bekommen. Nun ist es aber leider zu spät.

V. F. Alle

P.S. Laut DVAG-Sekretariats-Service arbeitet mein Berater inzwischen wieder. Er hat sich aber bisher nicht mehr bei mir gemeldet.

Hinweis vom 7.6.2015: Den Beitrag hatte ich am 26. 1. 2014 schon einmal veröffentlicht. Ich wollte nicht zu viele Nebenschauplätze aufmachen. Im Nachhinein finde ich es wichtig, das doch öffentlich dokumentiert zu lassen.

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