Bankchef will runden Tisch

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Hurra, es tut sich was! – Nein, die DVAG hat sich noch nicht bewegt.

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Dafür hat Rainer Neske, der im Vorstand der Deutschen Bank für Privatkunden zuständig ist, vor einer Woche im Interview mit der Tageszeitung FAZ zum Thema Beratung folgendes gefordert:
„Wir brauchen zu diesem Thema nach den Bundestagswahlen einen runden Tisch, an dem Politik, Kunden und Banken in einen sachlichen Dialog miteinander treten, um die gegenwärtigen Übertreibungen zu korrigieren.“
(Quelle: FAZ, 7. September 2013, Seite 15; https://www.deutsche-bank.de/pfb/data/docs/Rainer_Neske_im_Gespraech.pdf )

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Dafür möchte ich mich hiermit noch einmal öffentlich bewerben und hoffe auf Empfehlungen der Leser meines Blogs.
Auf meine bisherigen schriftlichen Angebote (Schreiben an Herrn Neske von November 2012 und an Herrn Fitschen, am 5. Januar 2013) wurde mir von Mitarbeitern der Deutschen Bank lediglich mitgeteilt, dass sich die Deutsche Bank für meinen Fall nicht verantwortlich sieht und ich mich an die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wenden möge.
Mich wundert das, weil Herr Neske ja auch im Beirat der DVAG sitzt.

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Wie anderen Redaktionen hatte ich auch der FAZ die Erkenntnisse aus meinem Fall mehrfach angeboten (u.a. per Fax am 20.4.2013). Die FAZ-Redaktion hat bisher noch gar nicht auf meine Angebote reagiert.

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Hintergrund zu meiner Erfahrung als Bank-Kunde:
Ich habe Geld geerbt, welche u.a. in Bundesschatzbriefen bei der Deutschen Bank angelegt war.
Weil es mir wichtiger war meine Darlehen abzubezahlen als höhere Renditen zu erwirtschaften, habe ich entsprechende Angebote des Deutsche-Bank-Mitarbeiters abgelehnt und dieser hatte das akzeptiert.
Als mir mein DVAG-Berater eine frühzeitige Ablösung meiner Darlehen bei der SEB Bank (heute Santander) in Aussicht stellte, habe ich das Geld von der Deutschen Bank abgehoben.
Weil die SEB Bank einer vorzeitigen Ablösung nicht zustimmte, wurde mir von dem DVAG-Berater der SEB Immoinvest als Anlage empfohlen, die so sicher sei wie das von mir bevorzugte Festgeld.
Als es 2009 auf den Finanzmärkten Unruhe gab, wurde mir empfohlen nicht das ganze Vermögen aus dem SEB Immoinvest zu nehmen, sondern nur einen Teil. Diesen steckte ich auf Empfehlung des DVAG-Beraters in den DWS Immoflex bei der Deutschen Bank.

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Erst viel später erkannte ich aus den Unterlagen der Deutschen Bank – nicht durch meinen Berater -, dass der DWS immoflex zu 21,2% am SEB Immoinvest beteiligt ist (https://www.dws.de/Produkte/Fonds/886/Portfoliostruktur ).
Wieso mir diese Geldanlage als Alternative zum SEB Immoinvest vermittelt wurde, können Finanzexperten oder Wirtschaftsjournalisten sicher besser bewerten als ich. Insofern würde ich mich freuen, bei dem runden Tisch von Herrn Neske dabei zu sein.

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Vielleicht lässt sich, fünf Jahre nach der Lehmann-Pleite dann ja wirklich mal etwas ändern.
V. F. Alle

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P.S.: Es könnte sein, dass ich dann zum Stillschweigen angehalten werde. Ob ich dann auch meinen Blog deaktivieren muss, kann ich nicht abschätzen. Wer das alles dokumentieren möchte, sollte sich also besser Kopien von meinen Beiträgen anfertigen.

Hinweis vom 7.6.2015: Den Beitrag hatte ich zwischenzeitlich gelöscht. Ich wollte nicht zu viele Nebenschauplätze aufmachen. Nachdem Herr Neske die Deutsche Bank verlässt und heute auch bekannt wurde, dass die Vorstände Anshu Jain und Jürgen Fitschen die Deutsche Bank ebenfalls verlassen, könnte es allerdings wichtig sein, das zu dokumentieren.

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