Schwere Geburt – Macht der Versicherungen

Gepostet am Aktualisiert am

Ich bin sehr verwundert welche Macht Versicherungsunternehmen heutzutage haben. Nein, diesmal geht es mir nicht um Rentenversicherungen, sondern um die Berufshaftpflicht für Hebammen.
http://www.deutschlandfunk.de/bundesweite-proteste-hebammen-in-not.1769.de.html?dram:article_id=278457

In den vergangenen 10 Jahren sind die Kosten laut den Zahlen des Deutschlandfunk-Beitrags um 1000% gestiegen. Für freie Hebammen bleibe bei gleichbleibenden Einnahmen also immer weniger zum Leben.

Ich möchte an der Stelle den beiden Hebammen danken, die meine Frau und mich bei der Geburtsvorbereitung und Geburtsnachsorge unserer Kinder unterstützt haben. Sie haben einen wichtigen Job geleistet und uns damit einen guten Start ins Familienleben ermöglicht.

Umso mehr erschüttert es mich, dass finanzielle Interessen von Versicherern den Beruf der Hebamme finanziell dermaßen unattraktiv machen.

Wo bleiben da die Gesellschaftlichen Interessen, wenn finanzielle Interessen einer Berufsgruppe die Perspektiven einer anderen Berufsgruppe (deren finanzielle Motivation sogar oft eine Nebenrolle spielt) so deutlich verschlechtern können.

Nachdenkliche Grüße,
V. F. Alle

P.S. Die größte Leistung unserer ersten Hebamme war es übrigens, meiner Frau schonend beizubringen, dass aus der geplanten Hausgeburt auch ein Kaiserschnitt werden könnte. Unsere Hebamme hat damals Verantwortung übernommen, für sich, für meine Frau und für ihre Berufsgruppe. Sie hat sich den für uns alle unangehnehmen Fragen gestellt und meine Frau sehr gut auf die neue Situation vorbereitet.

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2 Gedanken zu „Schwere Geburt – Macht der Versicherungen

    wissend sagte:
    28/02/2014 um 10:52 pm

    Die Ursache für ihre Vermögens-Verluste liegen im System DVAG.

    Monatlich für alle in der DVAG veröffentlichte Geld+Schiffsreisen+Auto-Wettbewerbe führen zu ihren Verlusten. Auch heute 2014 noch jagen DVAG Vermögensberater bis April 2014 dem AIDA Wettbewerb
    hinterher, mit offizieller Aufforderung der DVAG bis April alles für den Wettbewerb zu geben. Da bleiben schon mal Kunden auf der Strecke.

    Die SEB-Immoinvest Chefin geht noch heute in der DVAG ein und aus. Vor wenigen Wochen hatte sie eine Auftritt einen Auftritt in der DVAG beim DUV wo alle Gesellschaften die mit DVAG vermitteln wollen organisiert sein müssen. SEB-Chefin K. sorgte dafür dass man die Risiken nicht erkannte, was andere Grossanleger erkannten. Dass man ihnen anschliessend noch einen Immoflex vermittelte ist doppelt, denn in den Immoflex waren die gleichen offenen Immofonds, mit 20% SEB-Immo.
    Wenn Geld+Schiffswettbewerbe das DVAG-Hirn schrumpfen sind die Folgen ihnen bekannt. Wenden sie sich an den neuen Verein für Aussteiger und betrogene Kunden. Dort können betrogene Kunden sich sammeln.

      vfalle sagte:
      01/03/2014 um 2:17 pm

      Danke für den Kommentar und die Zusammenfassung wichtiger Aspekte.
      Inzwischen habe ich die DVAG auch näher kennengelernt. Übrigens habe ich auch den Eindruck, dass mir mein Berater solange den Eindruck vermittelte mit meinen Kapitalanlagen sei für meine Zwecke alles in Ordnung, bis sich die Probleme nicht mehr leugnen ließen. Da hatten diejenigen die keinen „Berater“ hatten wohl besser reagiert und ihre Gelder rechtzeitig rausgenommen. 😉

      Seitdem ist bei mir übrigens kein DVAG-Berater mehr zu Hause vorbeigekommen. Jetzt bekomme ich nur noch die Informationen von den Fondsgesellschaften und der Aachen Münchener. Was beim Vertrieb noch „Beratung aus einer Hand“ war, kann ich mir jetzt mühsam aus den Unterlagen der DVAG-Partner erarbeiten. Genau das wollte ich eigentlich vermeiden.
      Das sind für mich die nüchternen Fakten.

      Was den Verein angeht, möchte ich noch etwas abwarten. Dass die Berater möglicherweise übermotiviert auf Kunden zugehen ist das Eine. Mir geht primär es um die Frage, ob die Vorstände meiner Dienstleister erkennen konnten, dass ich mit meiner Erbschaft vorrangig meine Darlehen abbezahlen wollte. Das Ergebnis werde ich Mitte 2014 veröffentlichen. Wie ich es sehe, würden hohen Herren aber lieber über Anwälte und Richter festellen lassen, ob ich die Risiken der Geldanlagen selbst hätte erkennen müssen. An der Stelle haben die DVAG und ihre Partner auf der einen Seite und meine Frau mit mir (wir als Kunden) auf der anderen Seite also bisher ein unterschiedliches Verständnis von Dienstleistung.

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