DWS Immoflex und ein weiterer Dienstleister

Gepostet am Aktualisiert am

Protokoll der letzten Entwicklungen:
Auf meinen Anfang Februar persönlich bei der Deutschen Bank in Frankfurt abgegebenen Brief an Deutsche-Bank-Chef Neske habe ich bis Anfang März keine Antwort erhalten. Ich hatte ihn ausdrücklich darum geben mir bis 2. März mitzuteilen, ob er im Bezug auf seinen „runden Tisch zur Anlagenberatung“ Interesse an meinen Erfahrungen als Deutsche Bank/DVAG-Kunde hat.

Dafür bekam ich andere Post von der Deutschen Bank. Danach hatte der DWS Immoflex im zweiten Halbjahr 2013 einen Wertverlust von 12,01%. In einem weiteren Schreiben erhielt ich eine Steuerbescheinigung, dass ich 2301 € Kapitalerträge bei der Deutschen Bank erwirtschaftet habe. Dafür wurde mir eine Kapitalertragssteuer von 538€, ein Solidaritätszuschlag von 30€ und ausländische Steuern von 12,50€ abgezogen.
Auf meine Frage, wie das sein kann, dass ich trotz der Wertverluste des DWS Immoflex Kapitalerträge versteuern muss, schrieb mir die Deutsche Bank: Die Bank könne sich nicht zu Steuerangelegenheiten äußern. Dazu müsse ich mich an einen Steuerberater werden.

Neues gibt es auch vom SEB Immoinvest:
Eigentlich dachte ich, dass mein Depot inzwischen komplett bei der Santander Bank ist. Ein Restbetrag verblieb aber offensichtlich bei der Fonds Depot Bank. Es handelt sich um einen Anteil von 0,932 mit einem Wert von 36,33€ (Stichtag: 31.12.2013). Daraus erhielt ich 2013 einen Ausschüttungsbeitrag von 1,03€ und zahlte 1,03€ Depotführungsentgelt.
Auf Anfrage teilte mir die Fondsdepotbank mit, dass der Fonds aufgelöst wird und das Kapital deshalb bis 30. April 2017 sukzessive aufgelöst und ausgezahlt wird. Dazu bekam ich einen aktuellen Fondskommentar, nachdem in den bisherigen Auszahlungen je SEB-Immoinvest-Anteil bisher 15,75€ ausgezahlt wurden. Zudem habe eine Nachbewertung stattgefunden, laut der der SEB Immoinvest in den vergangenen Monaten nur „geringfügige negative Effekte auf die Anteilsentwicklung gehabt“ habe.

Von der Santander Bank bekam ich eine wesentlich unübersichtlichere Auflistung. Zumindest war der Leiter meiner Filiale dazu bereit mir dafür keine Gebühren abzuziehen. Dafür steht auf dem ursprünglichen Schreiben immer noch meine alte, seit 10 Jahren nicht mehr gültige, Adresse. Dabei hatte ich 2012 bereits mehrfach darum gebeten die Adresse zu aktualisieren.

Ich wundere mich immer mehr über meine „Dienstleister“. Scheinbar können die besser als ich damit leben, dass ich meine Schulden bis heute nicht beglichen habe.

Viele Grüße, V. F. Alle

P.S. Ich habe nicht vor meine Steuern zu optimieren. Ich bin gerne bereit diesen Beitrag zu zahlen. Viel wichtiger wäre mir, wenn ich weniger Zeit mit diesem Papierkram verbringen müsste. Deshalb wurde ich ja ursprünglich DVAG-Kunde.

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