Monat: April 2014

Management mag nicht antworten

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Laut dem WDR-Journalist wollte sich die DVAG nicht zu meinem Fall äußern, weil das Unternehmen davon ausgeht, dass ich die DVAG immer noch verklagen könne.

Das ist wohl ein weiteres „Missverständnis“ zwischen meinem Dienstleister und mir. Ich bin nicht Wahnsinnig. Ich habe mich bewußt für einen selbstkritischen Blog entschieden, anstatt mit einem Anwalt gegenüber meinem Dienstleister zu taktieren.

Eigentlich ging ich davon aus, dass mein Dienstleister ein Interesse hat, dass auch ich meine Ziele erreiche. Zumindest erwarte ich von dem DVAG-Management Antworten auf zwei einfache Fragen:

1. Hätte das Unternhemen überhaupt eine passende Anlage für mein Bedürfnis (Geld 5 Jahre sicher zur Tilgung meines Hausdarlehen anlegen) gehabt?

2. Was hätte ich tun müssen, damit ich zusammen mit meinem Dienstleister mein Ziel (schnell schuldenfrei zu sein) erreicht hätte.

Was soll ich nur davon halten, dass mir die Verantwortlichen meines Dienstleisters eine Antwort darauf schuldig bleiben?

Was soll ich davon halten, dass mir mein Dientsleister nicht weiterhelfen will, weil das Unternehmen mit einer juristischen Auseinandersetzung rechnet?

Ich möchte nicht spekulieren und werde die Antworten hier gerne veröffentlichen, falls sich die DVAG doch noch äußern möchte.

Ansonsten habe ich noch einige Erkenntnisse, bei meiner Recherche gesammelt, die ich in Beiträgen nach und nach „abarbeiten“ werde.

Viele Grüße,
V. F. Alle

P.S. Der Bundesgerichtshof hat gestern in einem Urteil die Rechte der Anleger gestärkt. Siehe: http://www.test.de/Offene-Immobilienfonds-BGH-verurteilt-Commerzbank-zu-Schadenersatz-4701097-0/
Was das für mich und die Fortführung meines Blogs bedeutet, werde ich in den nächten Tagen berichten.

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Bedient Euch ruhig – beim Privatkunden

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Liebe Politiker,
Liebe Finanzdienstleister,

bedient Euch ruhig bei Privatkunden/Privatanlegern wie mir!

Nur sagt später nicht, Euch hätte niemand darüber informiert, was in Eurem System schief läuft.

Ich wollte daran glauben, dass mir das, was ich in den vergangenen zwei Jahren erlebt habe in der Bundesrepublik Deutschland nicht passieren kann. Ich musste erkennen, dass Privatkunden weiterhin die Zeche für professionelle Zocker zahlen. Dabei sollte doch nach der letzten Finanzkrise alles verbraucherfreundlicher werden – alles Illusion.

Mit freundlichen Grüßen,
V. F. Alle

Wer steckt hinter vfalle?

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Nachdem Zuschauer der WDR-Sendung „Markt“ vom 28. April 2014 meine Identität inzwischen kennen, möchte ich diese vor meinen treuen Lesern auch nicht mehr verbergen.

Weil ich nicht wusste wohin der Blog führt, hatte ich mich entschlossen zunächst anonym zu bleiben.

Auf den Blogger-Namen brachte mich der Slogan der DVAG: „Vermögensaufbau für Jeden“, den ich leicht abwandelte in „Vermögensaufbau für alle“ (V. F. Alle).

Natürlich kann man die Abkürzung auch anders sehen: V. F.Alle oder „Vorsicht Falle“

Mir gefiel dieses Wortspiel.

Ich überlasse die Interpretation gerne der Sicht meiner Lesern.

Mein bürgerlicher Name ist Martin Ciupek.

Bisherige berufliche Qualifikationen: Handwerkliche Ausbildung in der Automobilindustrie, Maschinenbaustudium (Dipl.-Ing./FH). Aktuell arbeite ich als Technikjournalist.

P.S. Der WDR-Beitrag ist stark verdichtet und hat dadurch Unschärfen. Details zu meinem Fall sind in diesem Blog nachzulesen.

Offene Immobilienfonds – was kommt als nächstes?

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In einem Blog von Müller und Veith habe ich gestern Informationen gefunden, die Kunden wie mich nichts Gutes ahnen lassen. So wie es aussieht kassiert der Staat mit, während Privatanleger mal wieder die Dummen sind.

Bitte sehen Sie sich den Kommentar von Bernd Veith auf folgender Seite an:
http://muellerundveith.wordpress.com/2014/02/21/summa-summarum-546/

Er schreibt dort:

Guten Tag, ja das mit den Offenen Immobilienfonds lief jahrzehntelang gut, obwohl bereits das Wort “Immobil(ie)” impliziert, dass es mit der Verfügbarkeit investierter Gelder so seine Tücken hat. Gerne wurden die Offenen Immobilienfonds als Geldmarktersatz missbraucht, da die relativ konstante und vermeintlich sichere Rendite von 4 bis 6% zu verlockend erschien. Leider haben dies auch im große Stil Institutionelle Anleger getan und als im Jahre 2008 die Hypothekenkrise ihren lauf nahm und diese ihre Gelder dringend benötigten, haben sie eine Anlageklasse komplett mit sich gerissen. Zu allem Übel kommt nun noch hinzu, dass demnächst wahrscheinlich Grunderwerbssteuer zu zahlen ist, sollte der Finanzminister an dem Gesetz nichts ändern. Ich fürchte, dies wird er auch nicht tun, da die Sondereinnahmen zu verlockend sind! http://www.dasinvestment.com/nc/investments/fonds/news/datum/2013/10/23/offene-immobilienfonds-in-der-abwicklung-jetzt-schlaegt-die-steuerkeule-zu/

Das Problem mit den institutionellen Anlegern hatte mir übrigens auch mein Berater von der Sparkasse beschrieben, nachdem die Abwicklung des SEB Immoinvest bekannt wurde. Mir hatte mein Vermögensberater 2009, 2010 und auch später den Eindruck vermittelt, das die US-Hypothekenkrise auf meine Immobilienfonds keinen Einfluss habe. Ich hatte mehrfach nachgefragt.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Nachtrag vom 15.4.2014:
Sowohl während als auch nach der Hypothekenkrise erwies sich mein Dienstleister im Nachinein als der schlechtere Ratgeber. Mir hatte meine Vermögensberatung schriftlich folgenden Grund für die Misere des SEB Immoinvest genannt:
„Im Frühjahr des Jahres 2010 erfolgten, durch Medienberichte ausgelöst, massive Anteilverkäufe im Vorfeld zur neuen gesetzlichen Regelung zu Offenen Immobilienfonds. Zum Schutz der Anleger entschloss sich das Fondsmanagement des SES Immolnvest im Mai 2010 daher, die Anteilrücknahme auszusetzen.“
Siehe Beitrag 5 dieses Blogs: https://vfalle.wordpress.com/2013/06/30/wer-ist-verantwortlich-fur-den-seb-immoinvest-teil-5/

Nach dieser Antwort sollten also die Medien dafür verantwortlich sein, was Privatanleger wie ich erlebten. Als Journalist wollte ich das nicht so stehen lassen.

Suchmaschinenoptimierung

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Dieser Text ist nicht für meine menschlichen Leser bestimmt, sondern für die Software, die nach Schlagworten sucht und daraus ein auf die Relevanz einer Internetseite schließt. Menschen können also jetzt aufhören weiter zu lesen.

Dieser Blog beschäftigt sich mit: Rente, Riesterrente, Riester-Rente, Riester, Fonds, offene Fonds, Immobilienfonds, offenen Immobilienfonds, Deutsche Vermögensberatung, DVAG, Vermögensberater, Finanz, Finanzen, Investment, Aachen Münchener, Makler, Struckturvertrieb, Versicherungen, Rentenversicherung, Immobilien, Politik, Marketing, Medien, Vertrieb, Beratung, Lehman-Pleite, Lehman Brothers Pleite, Finanzsystem Ethik, Versicherung Sicherheit, Deutsche Bank, SEB Bank, Santander Bank, DWS Immoflex, Reinfried Pohl, Vertrauen. Aida, Kreuzfahrt, Wir-Gefühl; Gemeinschaft
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SEB Immoinvest wird abgewickelt – persönliche Bilanz nach 2 Jahren

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Ende April 2012 wurde öffentlich, dass der offene Immobilienfonds SEB Immoinvest abgewickelt wird. Ich habe darauf verzichtet meine Dienstleister zu verklagen, dafür protokoliere ich hier meine Erfahrungen. Daher kann ich selbstkritischer sein als andere Betroffene.

Ich bin einer von 350 000 betroffenen Anlegern.

Ich bin einer der Anleger, denen der SEB Immoinvest als
so sicher wie Festgeld verkauft wurde.

Ich bin einer derjenigen, denen der SEB Immoinvest durch die
Deutsche Vermögensberatung (DVAG) vermittelt wurde.

Statt mein Haus abbezahlt zu haben, habe ich bis heute weniger als ein Drittel des ursprünglich in den SEB Immoinvest gesteckten Geldes raus bekommen. Das ist etwa die Hälfte der Darlehen, die ich damit 2012 ursprünglich abbezahlen wollte.

Ich musste erkennen, dass das DVAG-Motto „alles aus einer Hand“ nur für den Vertrieb gilt.
Fakt ist: Nachdem der Vermögensplan meines Beraters gescheitert ist, verwies mich DVAG an ihre Partnern Santander Bank (ehemals SEB), Aachen Münchener und Deutsche Bank, mit denen ich dann selbst verhandelte.

Mein Berater konnte mir angeblich nicht helfen. Die DVAG-Partner wollten mir auch nicht helfen, weil sie mir die Produkte ja nicht vermittelt hatten.

BaFin und die Ombudsstelle für „offene Fonds“ waren ebenfalls nicht für mich zuständig, weil mir die Produkte ja von DVAG vermittelt wurden und nicht von einer der beteiligten Banken direkt.

Der große Name „Deutsche Vermögensberatung“ hatte mir den Eindruck von Sicherheit vermittelt.
Später musste ich erkennen, dass mein Berater eigenverantwortlich handelt und die „Familie“ – wie sich die DVAG gerne in der Werbung sieht – weder ihm noch mir weiterhelfen konnte/wollte.

So platze für mich die Illusion der „guten DVAG“ mit der Abwicklung des SEB immoinvest.

Das, was mein Berater in 10 Jahren mühevoller Arbeit und abendlicher Hausbesuche aufgebaut hatte, platzte mit ganz konkret meinem Kontakt zu seinen Vorgesetzten.

Ich glaube immer noch daran, dass es richtig ist, seine Schulden schnell begleichen zu wollen.
Deshalb hatte ich schließlich meine Erbschaft gezielt zu denjenigen getragen, bei denen ich meine Darlehen tilgen wollte. Deshalb bin ich weder bei der Sparkasse noch der Deutschen Bank auf Angebote eingegangen, die mir höhere Zinsen versprochen hatten.

Ich hatte nur nicht damit gerechnet, dass meine Dienstleister DVAG und SEB Bank (heute Santander) das ignorieren könnten.
Ich hätte nie gedacht, dass ausgerechnet die DVAG es schafft, mir etwas zu vermitteln, was mir letztlich Probleme bereitet.

Das war wohl mein Fehler. Ich hatte meinem Dienstleister zu sehr vertraut.

Die Wohlfühlbilder, die durch die Werbung meiner Dienstleister in meinem Kopf erzeugt wurden, deckten sich plötzlich nicht mehr mit der Realität.

Finanziell betrachtet bin ich da wohl der Verlierer, während mein Dienstleister und seine Partner alle davon profitiert haben.
Der Halbsatz „… und am Ende gewinnt immer die Bank“ ist daher für mich inzwischen zur bitteren Wahrheit geworden.

Menschlich sehe ich mich eher als Gewinner. Der positive Zuspruch meiner Leser hat mir inzwischen mehr gegeben, als ein juristischer Erfolg bei einer Klage gegen meine Dienstleister.

Viele Grüße,
V. F. Alle