Offene Immobilienfonds – was kommt als nächstes?

Gepostet am Aktualisiert am

In einem Blog von Müller und Veith habe ich gestern Informationen gefunden, die Kunden wie mich nichts Gutes ahnen lassen. So wie es aussieht kassiert der Staat mit, während Privatanleger mal wieder die Dummen sind.

Bitte sehen Sie sich den Kommentar von Bernd Veith auf folgender Seite an:
http://muellerundveith.wordpress.com/2014/02/21/summa-summarum-546/

Er schreibt dort:

Guten Tag, ja das mit den Offenen Immobilienfonds lief jahrzehntelang gut, obwohl bereits das Wort “Immobil(ie)” impliziert, dass es mit der Verfügbarkeit investierter Gelder so seine Tücken hat. Gerne wurden die Offenen Immobilienfonds als Geldmarktersatz missbraucht, da die relativ konstante und vermeintlich sichere Rendite von 4 bis 6% zu verlockend erschien. Leider haben dies auch im große Stil Institutionelle Anleger getan und als im Jahre 2008 die Hypothekenkrise ihren lauf nahm und diese ihre Gelder dringend benötigten, haben sie eine Anlageklasse komplett mit sich gerissen. Zu allem Übel kommt nun noch hinzu, dass demnächst wahrscheinlich Grunderwerbssteuer zu zahlen ist, sollte der Finanzminister an dem Gesetz nichts ändern. Ich fürchte, dies wird er auch nicht tun, da die Sondereinnahmen zu verlockend sind! http://www.dasinvestment.com/nc/investments/fonds/news/datum/2013/10/23/offene-immobilienfonds-in-der-abwicklung-jetzt-schlaegt-die-steuerkeule-zu/

Das Problem mit den institutionellen Anlegern hatte mir übrigens auch mein Berater von der Sparkasse beschrieben, nachdem die Abwicklung des SEB Immoinvest bekannt wurde. Mir hatte mein Vermögensberater 2009, 2010 und auch später den Eindruck vermittelt, das die US-Hypothekenkrise auf meine Immobilienfonds keinen Einfluss habe. Ich hatte mehrfach nachgefragt.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Nachtrag vom 15.4.2014:
Sowohl während als auch nach der Hypothekenkrise erwies sich mein Dienstleister im Nachinein als der schlechtere Ratgeber. Mir hatte meine Vermögensberatung schriftlich folgenden Grund für die Misere des SEB Immoinvest genannt:
„Im Frühjahr des Jahres 2010 erfolgten, durch Medienberichte ausgelöst, massive Anteilverkäufe im Vorfeld zur neuen gesetzlichen Regelung zu Offenen Immobilienfonds. Zum Schutz der Anleger entschloss sich das Fondsmanagement des SES Immolnvest im Mai 2010 daher, die Anteilrücknahme auszusetzen.“
Siehe Beitrag 5 dieses Blogs: https://vfalle.wordpress.com/2013/06/30/wer-ist-verantwortlich-fur-den-seb-immoinvest-teil-5/

Nach dieser Antwort sollten also die Medien dafür verantwortlich sein, was Privatanleger wie ich erlebten. Als Journalist wollte ich das nicht so stehen lassen.

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