Management mag nicht antworten

Gepostet am Aktualisiert am

Laut dem WDR-Journalist wollte sich die DVAG nicht zu meinem Fall äußern, weil das Unternehmen davon ausgeht, dass ich die DVAG immer noch verklagen könne.

Das ist wohl ein weiteres „Missverständnis“ zwischen meinem Dienstleister und mir. Ich bin nicht Wahnsinnig. Ich habe mich bewußt für einen selbstkritischen Blog entschieden, anstatt mit einem Anwalt gegenüber meinem Dienstleister zu taktieren.

Eigentlich ging ich davon aus, dass mein Dienstleister ein Interesse hat, dass auch ich meine Ziele erreiche. Zumindest erwarte ich von dem DVAG-Management Antworten auf zwei einfache Fragen:

1. Hätte das Unternhemen überhaupt eine passende Anlage für mein Bedürfnis (Geld 5 Jahre sicher zur Tilgung meines Hausdarlehen anlegen) gehabt?

2. Was hätte ich tun müssen, damit ich zusammen mit meinem Dienstleister mein Ziel (schnell schuldenfrei zu sein) erreicht hätte.

Was soll ich nur davon halten, dass mir die Verantwortlichen meines Dienstleisters eine Antwort darauf schuldig bleiben?

Was soll ich davon halten, dass mir mein Dientsleister nicht weiterhelfen will, weil das Unternehmen mit einer juristischen Auseinandersetzung rechnet?

Ich möchte nicht spekulieren und werde die Antworten hier gerne veröffentlichen, falls sich die DVAG doch noch äußern möchte.

Ansonsten habe ich noch einige Erkenntnisse, bei meiner Recherche gesammelt, die ich in Beiträgen nach und nach „abarbeiten“ werde.

Viele Grüße,
V. F. Alle

P.S. Der Bundesgerichtshof hat gestern in einem Urteil die Rechte der Anleger gestärkt. Siehe: http://www.test.de/Offene-Immobilienfonds-BGH-verurteilt-Commerzbank-zu-Schadenersatz-4701097-0/
Was das für mich und die Fortführung meines Blogs bedeutet, werde ich in den nächten Tagen berichten.

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2 Gedanken zu „Management mag nicht antworten

    Makler sagte:
    30/04/2014 um 3:32 pm

    AUA – „anhauen, umhauen, abhauen“ – jeder in dieser Branche kennt diesen Spruch, der leider im wahrsten Sinne in Ihrem Fall aber auch für viele andere tausende DVAG-Kunden eine weitreichende finanzielle Bedeutung hat. Da muß doch der heutige DVAG-Unternehmensblog „König Kunde“ (http://www.dvag-unternehmensblog.de/) wie blanker Hohn für Geschädigte wirken.
    Auch wenn Sie vielleicht momentan einen aussichtslosen Kampf führen, so können Sie vielleicht andere potentielle Kunden vor Fehlentscheidungen bewahren.

    vfalle geantwortet:
    30/04/2014 um 8:53 pm

    Ich denke, dass Sie meine Intention besser verstehen als mein Dienstleister.

    Inzwischen habe ich in den Journalisten-Modus umgeschaltet.

    Mir geht es nicht mehr um die persönliche Frage, wie Juristen in meinem Fall entscheiden.

    Mir geht es um die Frage, ob bei meinen Dienstleistern seit der Finanzkrise tatsächlich ein „Kulturwandel“ stattfindet. Als Journalist, sehe ich da ein großes öffentliches Interesse. Und die Leser meines Blogs honorieren meine „ehrenamtliche“ Arbeit zunhemend mit Zuspruch.

    Das Schweigen des DVAG-Managements ist im journalistischem Sinne auch eine deutliche Antwort.

    Ich kann damit leben, meinen Fall bis zur entgültigen Abwicklung in diesem Blog zu dokumentieren.

    Ich könnte auch damit leben, dass mir mein Dienstleister doch noch ein Angebot macht, wenn im auffällt, dass seine Marketing-Aussagen (siehe Ihren Link) nicht mit dem Handeln des Unternehmens übereinstimmen. Als Familienvater fühle ich mich ja auch meiner Frau und meinen Kindern verpflichtet.

    Die Löschung der bisherigen Beiträge dieses Blogs ist für mich dabei allerdings keine Option.

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