Allianz-Studie: Was niedrige Zinsen die Sparer kosten

Gepostet am Aktualisiert am

Die Allianz hat gerade eine Studie herausgebracht, die belegen soll, was deutsche Sparer verlieren, wenn sie ihr Geld jetzt nicht richtig anlegen.

Die Bild (Zeitung und Online-Medium) hat heute groß darüber berichtet, und hochrangige Vertreter ihres Werbepartners Deutsche Bank zitiert:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/zinsen/allianz-schock-studie-36944272.bild.html

Was Sparer verlieren können, wenn sie an die falschen Berater geraten, dokumentiere ich in diesem Blog.

Unter anderem Verliere ich mit einer Anlage der Deutschen Bank gerade Geld, die mir vom Deutsche-Bank-Partner Deutsche Vermögensberatung (DVAG) vermittelt wurde. Die Deutsche Bank möchte sich dazu nicht äußern und mir auch nicht weiterhelfen, schließlich habe ich den Vertrag ja über die DVAG abgeschlossen.
Anders heraum kann mir die DVAG und auch meine ortsansässige Bankfiliale inzwischen nichts mehr genaues zum DWS Immoflex sagen. Ich werde darauf hingewiesen, dass ich alles Wichtige dazu jetzt schriftlich von der Deutschen Bank erhalte.

Wenn sich die Finanzexperten laut Bild-Zeitung einig sind und sagen: „Die Verbraucher müssen endlich aktiv werden, um ihr Geld zu retten!“
Dann frage ich mich, warum die Beratung und die Finanzverträge nicht verbraucherfreundlicher und Transparenter werden. Sonst bleibt alles beim Alten: Am Ende gewinnt die Bank.
So läuft es gerade bei mir und zahlreichen anderen Kunden.

Neben der Bild haben auch andere Medien über die Allianz-Studie und die „Verluste der Sparer“ berichtet: z.B. FAZ, Focus, Spiegel Handelsblatt, Wiwo, WZ, N24,…
Fast schon wie ein Mantra berieselt das Medien-Echo auf die Allianz-Studie die Leser.

Da finde ich es persönlich beruhigend, dass die Kommentare unter den Beiträgen fast durchweg kritisch bis sarkastisch sind. An der Stelle sollten sich die Verlage und die Autoren der Studie mal fragen warum die Erkenntnisse der Allianz-Studie zu Niedrigzinsen nicht mehr mit der Lebenswirklichkeit ihrer Zielgruppe zusammenpassen.

Vielleicht würde es ihnen dann auffallen, dass es nicht reicht die Dosis ständig zu erhöhen, um überhaupt noch eine Wirkung zu erzielen.

Gruß,
V. F. Alle

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