Man müsste auf die Straße gehen – Pegida, Pegada, Endgame und Co.

Gepostet am Aktualisiert am

„Das kann doch nicht so weiter gehen. Wir arbeiten immer mehr und trotzdem ist es nicht genug“, brach es am Freitag aus meinem Kollegen Michael (Name geändert) heraus, von dem ich so viel Emotionalität bisher nicht kannte.
„Man müsste auf die Straße gehen“, fügte er schnell noch hinzu.

Die Antwort eines anderen Anwesenden kam prompt: „Passen Sie auf, dass Sie dann nicht als Rechtsradikaler eingestuft werden.“

Solche Dialoge gibt es sicher nicht nur in meinem persönlichen Umfeld.

Das macht für mich eines deutlich:  Die Menschen merken, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist, sie können es aber nur schwer einordnen.

Interessant ist, dass die Einen nun den Islam (Pegida) dafür verantwortlich machen und andere die „amerikanisierung des Abendlandes“ (Pegada oder Endgame). Die Einen werden als „Rechte“ und die Anderen als „Linke“ eingstuft.

Mir scheint das zu einfach zu sein.
Was ist, wenn weder die „Islamisten“ noch die „Amerikaner“ als solche für die aktuellen Entwicklungen verantwortlich sind?

Die Antwort auf diese Frage könnte den Mitläufern beider Lager helfen, ihre eigentliche Bedürfnisse klarer zu definieren.

Einen schönen Tag wünscht,
V. F. Alle

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