Wochenrückblick und Vorschau

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Welche eine Woche:
– Die Griechen verhandelten mit Europa darüber, wie sie aus der Schuldenfalle heraus kommen.
– Bundeskanzlerin Merkel war zum zweiten Mal bei Papst Franziskus.
– Die Bild am Sonntag (BamS) stellte fest, dass die Deutschen kein Vertrauen mehr in die Renten haben. http://www.bild.de/politik/inland/rente/bams-umfrage-deutsche-haben-kein-vertrauen-in-rente-39855144.bild.html
– Hermann-Josef Tenhagen schrieb auf Spiegel-Online über Niederigzinsen bei den Sparkassen und gab Tipps, wie es auch anders gehen könnte. http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/niedrigzinsen-bei-sparkassen-tenhagen-geldanlage-kolumne-a-1019568.html

fruehlingFrühlingshaft war die vergangene Woche.

– Das Management von Helene Fischer hat  per Einschreiben etwas mehr über den neuen Werbepartner erfahren.

– Mein Steuerberater hat mir inzwischen den Steuerbescheid für 2013 zugeschickt, laut dem ich etwa 1600 € zurück bekomme. Ich hatte ja private Rentenverträge gekündigt, weil ich mein Haus nicht wie geplant abbezahlen konnte. Damit habe ich nach Abzug der Kosten für den Steuerberater immerhin bei der Steuererklärung noch etwa 800 € gut gemacht. Über die Verluste durch die vorzeitige Kündigung hatte ich ja bereits berichtet.

Ein Luxusproblem – das gebe ich zu.

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– Mein Beitrag „Riester und keine Ruhe“ findet in diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit. Ich vermute, das liegt daran, dass ich dort zeige, was übrig bleibt, wenn man vorzeitig aus dem Vertrag aussteigt.

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– Ebenso bekam ich diese Woche von der Deutschen Bank ein Schreiben, laut dem ich 2014 nach Abzug des Sparer-Freibetrages Kapitalertragssteuer bezahlt habe. Das ist blöd, weil meine Geldanlage im DWS Immoflex voriges Jahr laut Bericht der Fondsgesellschaft eigentlich Minus gemacht hat und ich das Vermögen aus dem Fonds, ebenso wie das Geld aus dem SEB Immoinvest nicht zur Tilgung meines Hausdarlehens zur Verfügung hatte. Beide Fonds werden abgewickelt. Auch das ist für mich bisher noch ein Luxusproblem.

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Schulden tilgen, schwer gemacht könnte man sagen.

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Das liegt allerdings weder an meiner Sparkasse noch an der Deutschen Bank, sondern an dem Vermögensplan den ein Mitarbeiter der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) für mich erstellt hat. Weil weder der Berater noch das DVAG-Management für mich nun eine Lösung haben, kümmere ich mich seit über zwei Jahren wieder selbst um die Finanzen.Irgendwie ist nun schluss mit der Beratung aus einer Hand.
Mein Berater hat sich nach dem fehlgeschlagenen Vermögensplan und seiner Krankheit nicht mehr bei mir gemeldet. Die DVAG-Führung möchte mein Problem weiterhin nicht erkennen und lässt mich als Kunden alleine weitermachen.

Ein Insider sagte mir, dass das Unternehmen ja auch nichts für meine Probleme könne, weil die DVAG ja die Produkte gar nicht selbst verkauft hat, sondern mein Vermögensberater.
Nur wissen die wenigsten Kunden – wie ich damals auch –, dass die Vermögensberater quasi freiberuflich sind und nur die Marke, das Marketing und die Verkaufsunterlagen des Unternehmens vertraglich geregelt nutzen. Die „Deutsche Vermögensberatung“ wäre demnach also selbst auch kein Beratungsunternehmen, sondern genau genommen eine reine Marketing- und Vertriebsorganisation?
Dann ist allerdings der Unternehmensname irreführend. Denn, wenn es keine Beratung von der DVAG gibt, dann ist das folglich die persönliche Leistung des jeweiligen Vermögensberaters. Wenn es keine Beratung vom Konzern gibt, dann ist es allerdings auch das persönliche Problem des Vermögensberaters, wenn ein Produkt nicht zum Kunden passt.

Mehrfach habe ich der DVAG-Führung und dem DVAG-Aufsichtsrat Gesprächsbereitschaft signalisiert, diese Zusammenhänge im Bezug auf meinen Fall aufklären zu wollen. Mein Angebot steht noch. Das Ergebnis werde ich hier gerne veröffentlichen. Auf rechtliche Ansprüche gegen meinen Dienstleister verzichte ich. Ich möchte die DVAG nicht als Gegner haben. Doch meine Geschäftspartner schweigen.

Ich hatte nicht gedacht, dass ich meinen Berater selbst kontrollieren muss. So stellt es sich jedoch für mich nun dar.
Gerne nehme ich daher nun wieder die Niedrigzinsen bei meiner örtlichen Sparkasse in Kauf. Hätte ich das damals getan, hätte ich mir im Nachhinein viel Ärger erspart und mein Haus inzwischen abbezahlt.

Am kommenden Donnerstag gibt es übrigens auch noch zwei interessante Termine:
In Brüssel will die EU-Kommission am 26. Februar neue Daten veröffentlichen, zum Wirtschaftsvertrauen, zum Verbrauchervertrauen sowie zum Geschäftsklima in der Eurozone.
In München wird der Versicherungskonzern Allianz die Bilanz 2014 vorstellen. Da stellt sich die Frage nach Gewinnen in Zeiten von Nullzinsen, aber auch wer davon mehr profitiert die Kunden oder das Unternehmen.

Damit wären wir bei der Vertrauensfrage der EU-Kommission und meines Blogs.
Es bleibt also spannend.

Viele Grüße und eine schöne Woche wünscht
V. F. Alle

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