Monat: Oktober 2015

SEB Immoinvest 2015: Die Fondsmanagerin ist weg und der Potsdamer Platz bald auch

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Diese Woche feierte der neue James Bond Film am Potsdamer Platz in Berlin Premiere. Im Dienste seiner Majestät geht er in „Spectre“ auf Verbrecherjagt.
Auch für den offenen Immobilien-Fonds SEB Immoinvest spielt der Potsdamer Platz eine wichtige Rolle. Hier hatte die Fondsgesellschaft mächtig investiert. In der Vergangenheit war das auch mit einem Schild am Potsdamer Platz 1 kenntlich gemacht. Das Schild ist inzwischen verschwunden. Was ist zwischenzeitlich passiert?

Der Potsdamer Platz 1 in Berlin gehörte zu den Perlen im SEB-Immoinvest-Portfolio. 2012 wurde das noch mit einem Schild am gebäude angezeigt. 2015 ist der Hinweis verschwunden. Foto: vfalle
Der Potsdamer Platz 1 in Berlin gehörte zu den Perlen im SEB-Immoinvest-Portfolio. 2012 wurde das noch mit einem Schild am Gebäude angezeigt. 2015 ist der Hinweis verschwunden. Foto: vfalle.wordpress.com

SEB Asset Management verkauft – Fondsmanagerin Knofloch wechselt Unternehmen

Gehen wir ein paar Monate zurück. Denn 2015 hat sich einiges in Sachen SEB Immoinvest getan.
Im März verkündete das Manager-Magazin, dass wohl nichts aus dem Plan der SEB Asset Management (SEBAM) wird, zwei neue Immobilienfonds aufzulegen. Stattdessen wurde bekannt, dass die britische Immobilien-Investmentgesellschaft Cordea Savills die SEBAM von der SEB übernehmen will. Kaufpreis laut Manager Magazin: 21,5 Mio. €.
Siehe: http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/die-immobilienfonds-marke-seb-ist-bald-vergangenheit-a-1024366.html
Am gleichen Tag berichtete das Manager Magazin, dass die bisherige Fondsmanagerin Barbara Knoflach noch die Kurve bekommen habe. Knoflach werde ab Sommer Global Head of Investment Management bei BNP Paribas Real Estate, hieß es.
http://www.manager-magazin.de/koepfe/a-1024486.html
Dort ist sie inzwischen angekommen. Siehe: https://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/about-us/our-management/barbara-knoflach-p_1638196.html

Für die Fondsmanagerin ist es also scheinbar leicht zu wechseln. SEB-Immoinvest-Anleger haben die Chance nicht (, außer sie verkaufen die Anteile weit unter dem Einkaufswert).

Die Verbindung: SEB , Deutsche Bank, DVAG und die Aachen Münchener
Interessant ist, dass Knoflach laut den Informationen von der Homepage ihres neuen Unternehmens ihre Karriere bei der Deutschen Bank begonnen hat. Daher kommen wohl die guten Kontakte zur Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Das ist vermutlich auch der Grund, warum sich der SEB Immoinvest zu einem erheblichen Anteil im Portfolio DWS Immoflex befindet, den die Deutsche Bank aufgelegt und über die DVAG vertrieben hat. Darüber hinaus gibt es bei der Aachen Müncherner Versicherung fondsgebundene Produkte mit dem SEB Immoinvest, die exklusiv von der DVAG vertrieben werden.

Inzwischen kann ich verstehen, dass das für einfache DVAG-Vermögensberater nicht durchschaubar war. Sie hatten ihren „Finanzexperten“ nach meiner Ansicht genauso vertraut, wie ich ihnen vertraut hatte. Für mich werden diese Netzwerke auch erst jetzt deutlich, obwohl mich schon vor einiger Zeit ein Leser meines Blogs auf die Nähe der Fondsmanagerin zur DVAG-Spitze hingewiesen hatte.

SEB Immoinvest vor Verkauf der Immobilien am Potsdamer Platz
Im Juli berichtete die Berliner Zeitung schließlich vom „Milliarden Monopoly am Potsdamer Platz“.
Nach Informationen der Zeitung sollen die Immobilen, die zu den Kernwerten des SEB Immoinvest zählen, an ein Unternehmen aus Kanada verkauft werden. Die Zeitung hat gut dokumentiert, wie die Immobilen erworben wurden und was sich seit dem getan hat. Zuletzt waren z.B. große Mieter ausgezogen und die Geschäfte am Potsdamer Platz hatten Konkurrenz durch die neu eröffnete „Mall of Berlin“ am Leipziger Platz erhalten.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ehemalige-daimler-city-berlin-steht-vor-verkauf-milliarden-monopoly-am-potsdamer-platz,10809148,31073554.html

Dennoch scheint es nun bald eine größere Ausschüttung für die Anleger des SEB Immoinvest zu geben. Nach Meldungen unterschiedlicher Medien (u.a. Manager-Magazin, Spiegel-Online, ProContra-Online) soll der Verkauf an die kanadische Immobilieninvestor Brookfield Property Partners im Dezember über die Bühne gehen. Mitte Oktober habe der neue Investor einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet. Zum Kaufpreis wurde in den Medien keine eindeutige Aussage gemacht, lediglich, dass er zwischen 1,2 Mrd. € und 1,5 Mrd. € liegen werde.
So dürfen sich die Anleger vermutlich nach langem wieder auf eine größere Ausschüttung freuen. Denn seit der ersten Ausschüttung 2012 fielen diese eher klein aus.
Siehe: http://www.procontra-online.de/artikel/date/2015/10/seb-immoinvest-potsdamer-platz-verkauft/

Die Tücken von „Core“-Objekten

Ob das für die Anleger jetzt ein gutes Signal ist oder nicht, das wird sich zeigen müssen. Denn die Immobilien am Potsdamer Platz galten als Topadresse des SEB Immoinvest. Fondsmanager sprechen von einem „Core-Objekt“. Diese haben ihre Tücken, wie das Manager-Magazin im Januar 2015 unter dem Titel „Immobilienfonds vertrauen auf trügerische Sicherheiten“ berichtete.
http://www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/immobilienfonds-mit-risiko-trotz-core-investments-a-944720.html

Die Frage ist nun, was mit den restlichen Immobilien des Fonds bis April 2017 passiert. Dreieinhalb Jahre hat es nach Beginn der Abwicklung gedauert, um die „Perle“ im Portfolio zu verkaufen. Wie attraktiv sind dann die verbliebenen Immobilen noch, zumal nur noch eineinhalb Jahre zum Verkauf bleiben?
Fakt ist die Top-Manager von DVAG, Deutsche Bank AG und Aachen Münchener AG hatten der Wertigkeit des SEB Immoinvest vertraut, genauso wie deren Mitarbeiter und Kunden auf die Urteile der Finanzexperten vertrauten.

Jetzt hat sich die SEB-Gruppe (die inzwischen zur Santander Bank gehört) von der SEB Asset Management getrennt und die Fondsmanagerin, darf woanders weitermachen. Die Anleger befinden sich in einem fahrenden Zug, bei dem sie keinen Einfluss auf die Fahrstrecke und die Stationen haben. Dumm gelaufen für die Kunden.

Für die Topmanager der Finanzunternehmen ist das scheinbar kein Problem. Auf den Hinweis an den DVAG-Gründer Reinfried Pohl, dass der Fonds nicht so sicher war, wie ihn die DVAG vermittelt hatte, bekam ich 2012 folgende Antwort:

„Dies war so weder von uns noch von anderen wesentlichen Marktbeobachtern vorhersehbar. Vielmehr waren Offene Immobilienfonds, wie der SEB Immolnvest, zum Zeitpunkt Ihres Erwerbs im Jahr 2007 eine sehr begehrte Anlageform unter den Publikumsfonds.“

Vergl.: https://vfalle.wordpress.com/2013/07/page/2/

Höheres Gehalt für größere Verantwortung?

Mir wurde immer gesagt, dass Top-Manager so viel mehr verdienen als einfache Mitarbeiter, weil sie eine höhere Verantwortung tragen. Von der „Beratung aus einer Hand“ (Das galt nur bis zum wurde Erwerb der Finanzprodukte) wurde ich von der DVAG schnell auf die Informationen der SEB- und der Deutschen-Bank verwiesen. Inzwischen bekomme ich die Informationen zu meinen Fondsanteilen direkt von den DVAG-Partnern. Die DVAG-Partner wollten für meine Probleme übrigens auch nicht verantwortlich sein, sondern verwiesen mich zurück an die DVAG.

Wenn die Finanzmanager weiterhin viel mehr Geld verdienen als einfache Menschen und gleichzeitig immer weniger Verantwortung übernehmen, dann gibt es keinen Grund mehr für derart hohe Lohnunterschiede.

Viele Grüße,
V. F. Alle

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Menschlichkeit ohne Menschen?

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Es hatte sich bereits seit einiger Zeit angedeutet. Gestern gab der Chef der Deutschen Bank bekannt, die Belegschaft drastisch reduzieren zu wollen. Ein Grund dafür ist, dass die Bank durch die strengen gesetzlichen Vorgaben (u.a. zum Schutz der Verbraucher) nicht mehr so leicht Geld verdienen kann.

In meinem Beitrag „Strukturvertrieb statt Postbank“ im April 2015 anlässlich der geplanten Trennung der Deutschen Bank von der Postbank hatte ich den Trend bereits verdeutlicht. https://vfalle.wordpress.com/2015/04/22/strukturvertrieb-statt-postbank/

In meiner Entschuldigung an meinen Deutsche-Bank-Berater hatte ich zudem verdeutlicht, dass ich von einem fairen Berater und einem Dienstleister der von der Finanzaufsicht (BaFin) überwacht wird, (ohne es zu merken) zu einem Dienstleister gewechselt war, der nicht von der BaFin überwacht wird.
https://vfalle.wordpress.com/2015/04/29/entschuldigung-herr-kaiser/
Deutsche Politiker hatten nach der Finanzkrise von 2009 Gesetze durchgewunken, die den Finanzvertrieb von Riskien entlasten, wärend Banken schärfer kontrolliert werden. Davon profitiert hatte auch mein Finanzdienstleister und Deutsche-Bank-Vertriebspartner die Deutsche Vermögensberatung (DVAG).

Nun müssen also Mitarbeiter der Bank für diese Fehlentwicklung zahlen. Auch für Privatanleger scheint sich die Situation durch die strengere Überwachung der Banken eher zu verschlechtern.

In Zeiten in denen die Banken kein großes Wachstum an den Finanzmärkten erwarten können, bleiben vor allem Kosteneinsparungen durch Entlassung von Personal, Automatisierung von Geschäftsprozessen und Reduzierung von Haftungsrisiken.

Die Leidtragenden sind einmal mehr die einfachen Menschen. Die Kosten dafür werden auf alle Menschen in Deutschland verteilt.

Irgendwie hatte ich das Versprechen zum Kulturwandel bei der Bank anders verstanden – bzw. verstehen wollen.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Wie erkenne ich Menschlichkeit? Wo bleibt die Fehlerkultur?

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Ein Leser meins Blogs meint, dass einiges was hier im Blog und in den Kommentaren steht, nichts mit Menschlichkeit zu tun hat. Ich nehme den Hinweis ernst.

Also noch einmal kurz auf Anfang: Ich habe mich selbst nach dem Jahr 2001 von der DVAG angezogen gefühlt, weil mir Menschlichkeit wichtig ist und ich diese bei Banken nicht zu finden glaubte. Noch heute wirbt die DVAG mit dem Leitspruch des Unternehmensgründers. https://www.dvag.de/dvag/unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung/

Meine Motive habe ich hier zusammengefasst (Kurz gefasst ging es darum, mit einer Erbschaft mehrere über die DVAG laufende Darlehen abzubezahlen): https://vfalle.wordpress.com/einfach-nur-schulden-begleichen-was-ist-passiert-teil-2/

2012 musste ich feststellen, dass mein Berater zwar aus meiner Sicht menschlich handelte, aber nicht die DVAG-Führung. Damals stellte sich heraus, dass das Geld zur Tilgung meiner Darlehen nicht fristgerecht zur Verfügung stand. Mein Berater bekam gesundheitliche Probleme und die DVAG-Führung tat so als ginge sie das alles nichts an. Siehe: https://vfalle.wordpress.com/2013/07/03/keiner-ist-verantwortlich-der-kunde-wollte-es-ja-so-teil-6/

Hatte ich da etwas falsch verstanden, oder sollte der Leitspruch meines Finanzdienstleisters inzwischen mehr Werbung als gelebte Unternehmenskultur sein?

In der Biografie von Dr. Reinfried Pohl fand ich einen Hinweis der mich stutzig machte:
Im Konstrukt der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) trägt nach Vorstellung von Dr. Pohl allein der Vermögensberater das Risiko. O-Ton Prof. Pohl: “Ein Vorteil des strukturierten Systems ist, dass derjenige, der einen Fehler macht, sich selbst bestraft. … … Wer Fehler macht, muss dafür den Kopf hinhalten, das ist doch logisch.” (Quelle: Reinfried Pohl “Ich habe Finanzgeschichte geschrieben”, 5. erweiterte Ausgabe, Seite 39, ISBN978-3-455-50198-8) und “Es ist ein Vorteil, dass alle unsere Mitarbeiter Selbständige sind, … … Bei uns wirkt sich Fehlverhalten sofort aus, nach dem Motto: Du musst den Schaden selbst bezahlen.”

Vergleiche: https://vfalle.wordpress.com/2013/09/22/mit-abstand-klarer/
Für die Werbung sind solche Aussagen natürlich ungeeignet.

Da erst wurde mir klar, dass es sich bei der DVAG in Wirklichkeit nicht um eine familiäre Organisation handelt, obwohl sie als Familienunternehmen damit wirbt. Die Mitarbeiter fühlen sich zwar zugehörig und treten unter dem Logo der Großen Marke auf. So wird es auch von den Kunden wahrgenommen. Tatsächlich tragen die Vermögensberater das Risiko zunächst alleine, wenn etwas schief läuft. Bei Bankangestellten ist das übrigens anders. Da muss die Bank im Schadensfall gegenüber dem Kunden für den Mitarbeiter gerade stehen.

Ich kenne viele familiengeführte Mittelständler. Ein solches Verhalten wäre für diese undenkbar. Denn sie haben eine andere Fehlerkultur als die DVAG. Weil jeder Mensch (auch die Führungskräfte) Fehler macht, wird dort offen mit Fehlern umgegangen. Denn nur so lässt sich vermeiden, dass sich bekannte Fehler an anderer Stelle wiederholen.

Der Geist von Dr. Reinfried Pohl scheint mir, eine Selbstreflexion innerhalb der DVAG zu verhindern. Das ist übrigens kein Einzelfall. Von einem Theologen und Managementberater habe ich kürzlich erfahren, dass viele Top-Manager mit der Selbstrefelxion Probleme haben.

Wohin so etwas führen kann, zeigt sich gerade beim Dieselskandal und beim Fifa-Skandal. Bei VW bangen nun tausende einfache Mitarbeiter um ihre Jobs, weil einzelne Menschen unmoralisch gehandelt haben.
Bei der Fifa ist sich die Führung keiner Schuld bewusst. Jahrelang (vielleicht sogar Jahrzehnte) hatte man schon so gehandelt wie heute. Doch bis jetzt hatte das niemanden interessiert.

Zurück zur DVAG:
Auch die aktuelle DVAG-Führung schreibt sich die altbekannten Werte auf die Fahne, wie eine Pressemeldung aus diesem Jahr zeigt. http://www.presseportal.de/pm/6340/3061240
Andreas Pohl, der Sohn des DVAG-Gründers, wird darin wie folgt zur Unternehmenskultur zitiert:

„Als familiengeführtes, börsenunabhängiges Unternehmen steht die Deutsche Vermögensberatung seit 40 Jahren für Kontinuität und Verlässlichkeit – für unsere Vermögensberater, unsere Kunden und unsere erstklassigen Produktpartner. Auch die Unternehmenskultur der DVAG ist einzigartig: Wir sind leistungsorientiert. Wir sind menschlich. Wir sind stark.“

Ebenso wird auf der Karriereplattform Kununu mit „Menschlich Stark Leistungsorientiert“ sowie einer vollen Punktzahl für die DVAG geworben. Haben die vielleicht aus der Pressemeldung abgeschrieben?
http://www.kununu.com/de/all/de/bf/deutsche-vermoegensberatung/a/T0xhUlxy

Von den 220 meist übermäßig positiven Kommentaren, finde ich die kritischen Bewertungen sowie die Antworten der DVAG dazu interessant. http://www.kununu.com/de/all/de/bf/deutsche-vermoegensberatung/kommentare?feedback=1#/nav Mittelmäßige Bewertungen scheint es auf dem Portal zu DVAG nicht zu geben.

Interessant finde ich auch eine Meldung der DVAG von September, dass der Finanzdienstleister nun ins Inkassogeschäft eingestiegen ist. Dass das Unternehmen gut darin ist, Geld einzusammeln, das kann ich als DVAG-Kunde bestätigen. Nun geht es also darum, Forderungen anderer einzutreiben. Das ist sicher auch eine wichtige Aufgabe und entlastet kleinere Unternehmen, die dafür keine Ressourcen haben. Menschlichkeit dürfte in dem Geschäft allerdings eher hinderlich sein.
https://www.deutsche-verrechnungsstelle.de/?gclid=CImlmMvOucgCFYU_GwodZaYJqg

"Mit der Deutschen Verrechnungsstelle erweitert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ihr Allfinanzangebot um einen einzigartigen Service im professionellen Rechnungsmanagement."  Quelle (Text und Foto): Deutsche Vermögensberatung
„Mit der Deutschen Verrechnungsstelle erweitert die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ihr Allfinanzangebot um einen einzigartigen Service im professionellen Rechnungsmanagement.“ Quelle (Text und Foto): Deutsche Vermögensberatung AG

Inzwischen habe ich den Eindruck, dass meine Wahrnehmung wohl etwas getrübt war, als ich Kunde der DVAG wurde und der DVAG später auch noch eine große Erbschaft anvertraute. Ich habe einfach nicht das ganze Bild gesehen. Vielleicht habe ich es auch nicht sehen können.

Wer sich mit der Trübung der Wahrnehmung aus psychologischer Sicht beschäftigen möchte, dem Empfehle ich den folgenden Beitrag:

Es reichen die ersten 5 Minuten um zu verstehen, wie sich Informationen durch weglassen von einzelnen Teilen konzeptualisieren lassen.

Auch interessant: Sowohl Führungskräfte als auch die „Masse“ machen Fehler. Das erkannte schon der griechische Historiker Thukydides (etwa 400 v.Chr.).
Die Folgerung daraus: „Jede ,gute‘ Organisation muss den Schwachstellen menschlicher Natur Rechnung tagen.“

Dann ist es auch für mich eine menschliche Organisation.

Viele Grüße,
V. F. Alle