Monat: Februar 2016

Ausschüttung des SEB Immoinvest im Januar 2016 enttäuscht Anleger

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Das Filetstück des Fonds SEB-Immoinvest ist verkauft. Der genaue Preis wurde zwar nicht öffentlich gemacht, in Branchenkreisen wird von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro gesprochen. Anleger erwarteten dementsprechend ordentliche Ausschüttungen. Doch die Ausschüttung blieb hinter den Erwartungen zurück.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/potsdamer-platz-wird-an-kanadischen-investor-verkauft-a-1057573.html

PotsdamerPlatz-Klein
Der Potsdamer Platz in Berlin bei Nacht. Er war das „Filetstück“ des Fonds SEB Immoinvest und wurde Ende 2015 an einen neune Besitzer verkauft. Nur ein Brucheil des Geldes kam  bei den Anlegern an.

Der Blogger V. F. Alle hat nachgerechnet und nachgefragt:
Zu Beginn der Auflösung betrug das Fondsvermögen laut FAZ rund 6 Mrd. Euro.
Quelle: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/immobilienfonds-seb-immoinvest-wird-aufgeloest-11742921.html

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Mit dem Verkauf (mit 1,4 Mrd. Euro gerechnet) wurden also rund 23% des ursprünglichen Fondsvermögens für die Anleger verfügbar. Rechnet man die bisherige Fondsabwertung von 5% aus den 6 Mio. Euro vorher heraus, so beträgt der Anteil sogar rund 25%.
Jetzt kommt die Gegenrechnung. Ich hatte im SEB Immoinvest zum Beginn der Abwicklung etwa 104.000 Euro (mit denen wollte ich eigentlich 2012 zwei über die SEB Bank laufende Darlehen abbezahlen).

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Nach Abzug der Abwertung blieben also rechnerisch 98.800 Euro. Der Anteil von 24,5% entspricht demnach 24.206 Euro. Herausbekommen habe ich laut Santander Bank allerdings nur rund 5.700 Euro  ausgeschüttet bekommen.
Weil mir die Differenz erheblich erscheint, habe ich bei der Santander Bank (ehemals SEB Bank) nachgefragt.

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Mir wurde mitgeteilt, dass durch den Verkauf zwar Liquidität frei wurde, jedoch nicht alles an die Anleger ausgeschüttet wurde. Es wurden nämlich auch „Verbindlichkeiten des Fonds abgelöst“. Das komme am Ende auch mir zu Gute, schreibt mir der Herr von der Bank.

Die Santander Bank stellt das Positive heraus. Immerhin wurden ja schon über 20 Euro je Anteil ausgeschüttet. Dass der Rest nur ausgeschüttet wird, wenn wirklich annähernd 100% der Immobilien verkauft werden, wird nur indirekt erwähnt. Dafür wird angeboten, dass Geld bei der Bank erneut anzulegen.

 

SEB-Jan2016
So informiert die Santander Bank ihre Kunden über die Situation des Fonds.

Der ehemalige Leiter meiner Hausbank verdrehte dagegen über diese Aussagen nur vielsagend die Augen, als ich ihm davon berichtete.
Ich halte also fest, dass es auch hier wie beim Beginn der Abwicklung unterschiedliche Einschätzungen zur Situation der des Fonds gibt. Die Bewertung meiner Dienstleister ist stets optimistisch. Das könnte allerdings Zweckoptimismus sein. Denn unbeteiligte Finanzprofis sehen das deutlich kritischer.

 

Wer Recht hat, wird sich im Mai 2017 zeigen. Dann muss sich zeigen, ob das was im Moment auf dem Papier steht auch bei den Anlegern ankommt. Wenn ich sehe, was anderen Privatanlegern mit scheinbar guten Geldanlagen (zuletzt German Pellets) oder an den Börsen gerade passiert, dann habe ich Zweifel, am Ende zu den „Gewinnern“ zählen zu können.
Natürlich droht SEB-Immoinvest-Anlegern wie mir kein Totalverlust. Das war bei Analegern von Infinus, Procon oder Lehmann anders. Allerdings habe ich inzwischen den Eindruck, dass auch hier die Anwender erst am Ende herausfinden werden, was wirklich von ihrem Geld übrig bleibt. Es wurden ja bereits Teilbeträge ausgeschüttet und auf dem Papier hält sich der Schaden ja noch in Grenzen.
Ich werde den Verlauf weiter dokumentieren.

Viele Grüße,
V. F. Alle

 

 

Hintergrund: Der Fonds war mir und vielen anderen Anlegern als so sicher wie Festgeld angepriesen worden. Gerichte hatten ihn für mündelsicher erklärt.
Wir sprechen hier also nicht von einer Geldanlage für Börsenzocker, sondern von einer Anlage die Privatanlegern Sicherheit bieten sollte.
Im Gegensatz zu Anlegern mit Lehmann-Zertifikaten wird der mögliche Schaden durch den Fonds für die Kunden des SEB Immoinvest aber erst nach vielen Jahren deutlich. Während Lehmann-Anleger den Schaden direkt erkannten und vor Gericht ziehen konnten, dürfte das für die Anleger des SEB Immoinvest nun anders aussehen. Sie haben durch ich Vertrauen in die Aussagen ihrer Berater und einflussreicher Politiker sowie in die Funktion der Finanzaufsicht (überwacht die Abwicklung) wichtige Einspruchsfristen verpasst.

Riester-Rente ist eine „Umverteilung zu Gunsten der Finanzdienstleister“

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Laut einem aktuellen Bericht von Spiegel-Online fordern führende Ökonomen die Abschaffung der Riester-Rente. Siehe: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/riester-rente-oekonomen-fordern-abschaffung-a-1078308.html

„Die Riester-Rente ist hochgradig ineffizient; ein Großteil der Beiträge geht für Verwaltung und Provisionen drauf“, zitiert das Magazin z.B. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Das kann ich als Kunde der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) nur bestätigen. Weil es mir wichtiger war mein Hausdarlehen abzubezahlen, habe ich meine Riester-Rente vorzeitig gekündigt. Mit den Staatlichen Zulagen sah alles noch gut aus. Nach Abzug der Zulagen zeigte sich ein deutlicher Verlust. Nach meiner Ansicht hat der Staat damit die Finanzdienstleister subventioniert und nicht die Sparer.

Getäuscht werden aber nicht nur die Sparer sondern auch die Politiker.

Bundeskanzlerin Merkel bescheinigte dem DVAG-Firmengründer Dr. Reinfried Pohl zu seinem Geburtstag im Jahr 2013 z.B.:
„Sie und Ihre Familie haben ein gutes Stück der Geschichte der sozialen Marktwirtschaft mitgestaltet, denn Sie haben das Angebot von Allfinanzleistungen populär gemacht, Sicherung aus einer Hand, weil es um den Menschen geht und nicht um das Produkt.“

Für die DVAG ist das Werbung, die in Form von Pressemitteilungen zur Eigenwerbung verbreitet wird.
https://www.dvag-presseservice.de/2013/04/23/zum-geburtstag-des-grunders-und-vorstandsvorsitzenden-der-dvag-prof-dr-reinfried-pohl-wird-85-jahre/

 

Der ehemalige Sächsische Ministerpräsident hat ähnliche Grußworte zum Jubiläum des Unternehmens Infinus bereits bitter bereut. Viele Anleger hatten im Vertrauen in die Worte des Politikers in das Unternehmen investiert. Der Politiker will seine Aussagen aber nicht als Werbung gesehen haben.
http://www.sz-online.de/sachsen/biedenkopf-fuehlt-sich-von-infinus-getaeuscht-2783503.html

Ich kann Politiker nur ermahnen, bei solchen Aktionen vorsichtig zu sein. Sie werden sonst instrumentalisiert, um an Gelder ihrer Bürger zu kommen.

Viele Grüße,
V. F. Alle

 

Nachtrag vom 28.2.2016:

Wer sich über Riester-Renten oder andere Rentenversicherungen und die DVAG informieren will, dem empfehle ich auch ein Blick in das Forum Geprellte Vermögensberater:
http://www.geprellte-vermoegensberater.org/viewtopic.php?t=48  sowie die Antwort:
http://www.geprellte-vermoegensberater.org/viewtopic.php?f=6&t=48&start=20
Über Suchmaschinen ist die Diskussion nicht so leicht zu finden.

Immer noch gern geklickt sind meine Beiträge:
https://vfalle.wordpress.com/2013/10/06/riester-und-keine-ruhe/
zur Rentenversicherung  „RiesterRente Strategie No. 1“ von DVAG-Partner Aachen Münchener Versicherung
sowie den Beitrag:
https://vfalle.wordpress.com/2013/11/26/rente-plus-mit-minus/
über meine Erfahrungen mit der „Rente Plus“, ebenfalls von DVAG-Partner Aachen Münchener

Ich kann nur jedem Kunden der beiden Unternehmen den Tipp geben, einmal nach dem tatsächlichen Wert der eigenen Versicherung zu fragen.

 

 

SEB Immoinvest: Wie war das noch mit dem „Vermögensaufbau für jeden“?

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Natürlich ist davon auszugehen, dass die DVAG mit ihrem Marketing-Claim  „Vermögensaufbau für jeden“ nicht unbedingt alle Menschen meint. Als Kunde der DVAG hatte ich allerdings erwartet darin einbezogen zu sein.

Tatsächlich sieht es anders aus: Das zeigt die Entwicklung der mir von der DVAG vermittelten Fonds SEB Immoinvest sowie DWS Immoflex.

verm-f-Jeden
Werbung: Im ZDF-Morgenmagazin sponsert die Deutsche Vermögensberatung Anfang 2016 die Sportberichterstattung. Aber ist der Slogan „Vermögensaufbau für jeden!“ wirklich zutreffend?


Vergleiche ich die Depotauszüge der beiden Fonds SEB Immoinvest und DWS Immoflex vom 31.12.2011 mit denen vom 31.12.2015 zu denen ich auch noch die Ausschüttungen addiere, so komme ich in den vier Jahren auf einen Verlust von etwa 18 000 Euro. Dabei wollte ich genau das durch die Allfinanz-Beratung aus einer Hand vermeiden.

Nicht in den Verlusten mit eingerechnet, sind die Kosten für ein neues Darlehen, welches ich eigentlich 2012 über die DVAG bei der SEB-Bank (jetzt Santander) abbezahlt haben wollte. Nicht mit eingerechnet sind dabei die Verluste aus Versicherungen, die ich wieder aufgelöst habe um wenigstens einen Teil meiner Schulden zu begleichen. Und nicht eingerechnet sind die Gebühren für das Depot bei der Deutschen Bank, worüber ich nicht einmal frei verfügen kann. Mit der Santenader Bank konnte ich zumindest ein kostenloses Depot aushandeln. Mein DVAG-Berater hatte mir zuvor erklärt, dass diese Regelung (die ich aus einem Bericht von Finanztest kannte) für mich nicht zuträfe.

Inzwischen ärgere ich mich allerdings weniger an das Geld, welches ich verliere. Daran habe ich mich mit jedem Kontoauszug Jahr für Jahr mehr gewöht. Mich ärgert es,dass der Unternehmensgründer Dr. Reinfried Pohl nicht auf meine Hinweise eingehen wollte, dass hier etwas passiert, was mit der Außendarstellung des Unternehmens nicht zusammenpasst. Auch bei DVAG-Partner Deutsche Bank (DWS Immoflex) kam ich nicht weiter. Dabei hatte ich eine persönliche Bewerbung für den von Privatkundenvorstand Neske in der FAZ angekündigten „Runden Tisch für Anlageberatung“ in der Bankzentrale in Frankfurt abgegeben. Herr Neske ist inzwischen nicht mehr im Bankvorstand aber scheinbar weiterhin im Beirat der DVAG.

Die Kultur des Schweigens besteht leider auch nach dem Tod des Unternehmensgründers sowie dem damit bedingten Wechsel an der Unternehmensspitze.

Wenn sich der Slogan „Vermögensaufbau für alle“ als irreführende Werbung herausstellt, dann wird der Markenkern der DVAG nachhaltig geschädigt. 

Verbraucherschützer müssten dann genauso reagieren, wie bei Joghurts oder Tees auf denen z.B. Früchte abgebildet aber nicht enthalten sind. Sie müssten entsprechende Werbung unterbinden.

 

Es tut mir für die DVAG-Vermögensberater und ihre Kunden leid, dass ich nach gut vier Jahren intensiver Recherche und Bemühungen eine Veränderung herbeizuführen keine anderen Erkenntnisse gewinnen konnte.

 

Nachdenkliche Grüße,

V. F. Alle

 

P.S. Mit der SEB-Immoinvest-Ausschüttung aus dem Verkauf der Immobilien am Potsdamer Platz von  Januar bzw Februar 2016 werde ich mich noch beschätigen. Ich warte noch auf Antwort von der Santander Bank (ehemals SEB Bank).

 

Blumen für eine Vermögensberaterin

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Blumen-MauerAlte Mauern einzureißen, das scheint alleine fast unmöglich. Mit Wildblumen wirkt die Mauer für’s Erste nicht mehr so bedrohlich. Im nächsten Schritt finden sich dann vielleicht auch die richtigen Unterstützer.

 

 

„Ich habe bald zu spüren gekommen, wie die Firma vorgeht, wenn ihre Vermögensberater unproduktiv werden.“

So schreibt eine Vermögensberaterin in einem offenen Brief an die DVAG. Der Brief wurde kürzlich auf der Homepage der unabhängigen Interessenvertretung der Handelsvertreter der DVAG (IHD) veröffentlicht.

Nach einer schweren Erkrankung hatte die Vermögensberaterin demzufolge nach  Unterstützung und Menschlichkeit im System der DVAG gesucht. Stattdessen hatte sie nach eigener Aussage zusätzlichen Druck bekommen. Siehe: http://www.ihd-ev.org/#!blank/mdzuf

Wie auch ich, hat sie inzwischen scheinbar Zweifel an der Menschlichkeit auf höheren Ebenen im System der DVAG.

Bewundernswert ist für mich, dass sie sich zu der offenen Kritik an dem Unternehmen entschieden hat, obwohl sie wirtschaftlich von der DVAG abhängig ist – trotz formaler Selbständigkeit.

Ich wünsche ihr alles Gute.

 

Mir ist inzwischen klar, dass mir die „Familie“ DVAG gefiel und ich mich deshalb bei dem Unternehmen im Jahr 2002 besser aufgehoben fand als bei einer Bank. Fast jeder Mensch sehnt sich nach Gemeinschaft und Geborgenheit. Dschungelkönig Menderes ist dafür ein prominentes Beispiel. Als Kunde der DVAG habe ich in schwierigen Zeiten später allerdings erkennen müssen, dass das Unternehmen und ich offensichtlich unterschiedliche Familienbilder haben.

Nicht nachvollziehbar sind für mich z.B. die Einschätzungen des aktuellen DVAG-Vorstandsvorsitzenden Andreas Pohl (Sohn des DVAG-Gründers) aus einem Brief an einen DVAG-Direktionsleiter. Er hält die Gründung der Interessensvertretung für Vermögensberater für eine Störung des „Betriebsfriedens unserer beruflichen Familiengemeinschaft“. Das klingt für mich wie ein festhalten am Patriarchat und damit am Familienbild seines Vaters.

Statt auch die unangenehmen Eindrücke von Vermögensberatern und ihren Kunden als Seismographen für die künftige Ausrichtung der DVAG zu nutzen, versucht Andreas Pohl in dem Brief Probleme klein zu reden und den Direktionsleiter mit folgenden Schlussworten milde zu stimmen:  „Wir freuen uns darauf, sie alle gesund und munter in Malta wieder zu sehen“

Der Brief stammt vom 25. August 2014. Und „Malta“ steht für eine Tour der DVAG mit sechs Aida-Kreuzfahrtschiffen Ende September 2014 nach Valletta.
Vielleicht hätte er vorher einmal den Brief von der IHD (mit Datum vom 13. August 2014) an ihn und den Aufsichtsratsvorsitzenden Friedrich Bohl durchlesen sollen. Dort heißt die erste Forderung nämlich Fett und deutlich: „STATT MILLIONENVERWENDUNG FÜR LUXUSREISEN – KONKRETE NEUREGELUNGEN VON PROVISIONEN UND GRUNDSICHERUNGEN DER VB“

 

Welche Folgen eine patriarchische Führungskultur und verängstigte Mitarbeiter für ein Unternehmen haben können, hat 2015 der Dieselskandal bei VW gezeigt.
Im Gegensatz zu den zumeist festangestellten und in der Metallgewerkschaft organisierten VW-Mitarbeitern, dürften sich Probleme bei der DVAG für die vielen tausend Vermögensberater jedoch wirtschaftlich deutlich dramatischer Auswirken. Dagegen erscheint die wirtschaftliche Position im DVAG-Vorstand bei einer Unternehmenskrise deutlich komfortabler als bei den Kollegen aus der Automobilindustrie.

 

Viele Grüße, V.F. Alle

 

P.S.:

Einen Teilerfolg können Vermögensberater gegen die DVAG inzwischen verbuchen. Der Bundesgerichtshof (BGH) beurteilte kürzlich einige Passagen aus den Beraterverträgen als rechtswidrig. Die Sache hat allerdings auch einen Haken: „Dieses Einlenken der DVAG wiederum schmälert die Chancen der Vermögensberater auf eine fristlose Kündigung – und damit die Hoffnung auf einen schnellen Neubeginn“, urteil dazu FondsProfessionell-Chefredakteur Bernd Mikosch. http://www.fondsprofessionell.de/news/professionell-kommentiert/nid/was-das-bgh-urteil-fuer-dvag-aussteiger-bedeutet/gid/1024868/ref/4/
Die DVAG wollte sich auf Anfrage der Redaktion nicht zu dem BGH-Urteil äußern. 

 

 

Lobhudelei-ei-ei-ei-ei

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Erneut haben die Aachen Müncherner (AM) Versicherung und die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in einer Studie sehr gut abgeschnitten.

Auf der Geschäftskontakte-Plattform Xing gab es dazu ein Tagesbriefing:

http://www.xing-news.com/reader/news/articles/187941?newsletter_id=10941&xng_share_origin=email

„Wir richten uns konsequent auf Kundenbedürfnisse aus. Individuelle Beratung und exzellenter Service sind elementar für die Zufriedenheit unserer Kunden. Das hervorragende Studienergebnis ist vor allem eine Auszeichnung für die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung Unternehmensgruppe und die Mitarbeiter der AachenMünchener. Und es ist ein Prädikat für die exklusive Partnerschaft beider Unternehmen.“

So freut sich der der Vorstand der Versicherung.

Tatsächlich gebührt den Mitarbeitern Lob für ihre Bemühungen und den Einsatz beim Kunden. Als Kunde von DVAG kann ich bestätigen, dass mein Berater und die Servicekräfte der Versicherung sehr hilfbereit waren. Als es ernst wurde und ich wirklich Hilfe gebraucht habe, wirkten sie dagegen sehr hilflos. Die Unternehmensvorstände die ich daraufhin anschrieb, zeigten sich an meinen Bedürfnissen dagegen nicht interessiert und delegierten meine Beschwerden und mich einfach nach unten weiter.

 

Ich habe inzwischen den Eindruck, dass die hervoragenden Ergebnisse von Branchenstudien manchem Vorstand den Blick auf die zunehmenden Probleme an der Basis vernebeln.

Denn ich kenne inzwischen andere Kunden die Probleme mit der Aachen Münchener Versicherung und dem Vertriebspartner DVAG hatten/haben.
Und auch bei den Vermögensberatern wächst der Unmut.

Ein Beispiel:

„Sehr geehrter Herr Pohl, ich würde es begrüßen, wenn es in Zukunft nicht immer nur um schneller, einfacher und „mehr“ ginge, sondern um Qualität, Substanz und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen könnten.“

Das schrieb ein Vermögensberater in einem Brief, der mir vorliegt.

Dem kann ich mich als Kunde nur anschließen.

Viele Grüße
V.F. Alle