SEB Immoinvest: Wie war das noch mit dem „Vermögensaufbau für jeden“?

Gepostet am Aktualisiert am

Natürlich ist davon auszugehen, dass die DVAG mit ihrem Marketing-Claim  „Vermögensaufbau für jeden“ nicht unbedingt alle Menschen meint. Als Kunde der DVAG hatte ich allerdings erwartet darin einbezogen zu sein.

Tatsächlich sieht es anders aus: Das zeigt die Entwicklung der mir von der DVAG vermittelten Fonds SEB Immoinvest sowie DWS Immoflex.

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Werbung: Im ZDF-Morgenmagazin sponsert die Deutsche Vermögensberatung Anfang 2016 die Sportberichterstattung. Aber ist der Slogan „Vermögensaufbau für jeden!“ wirklich zutreffend?


Vergleiche ich die Depotauszüge der beiden Fonds SEB Immoinvest und DWS Immoflex vom 31.12.2011 mit denen vom 31.12.2015 zu denen ich auch noch die Ausschüttungen addiere, so komme ich in den vier Jahren auf einen Verlust von etwa 18 000 Euro. Dabei wollte ich genau das durch die Allfinanz-Beratung aus einer Hand vermeiden.

Nicht in den Verlusten mit eingerechnet, sind die Kosten für ein neues Darlehen, welches ich eigentlich 2012 über die DVAG bei der SEB-Bank (jetzt Santander) abbezahlt haben wollte. Nicht mit eingerechnet sind dabei die Verluste aus Versicherungen, die ich wieder aufgelöst habe um wenigstens einen Teil meiner Schulden zu begleichen. Und nicht eingerechnet sind die Gebühren für das Depot bei der Deutschen Bank, worüber ich nicht einmal frei verfügen kann. Mit der Santenader Bank konnte ich zumindest ein kostenloses Depot aushandeln. Mein DVAG-Berater hatte mir zuvor erklärt, dass diese Regelung (die ich aus einem Bericht von Finanztest kannte) für mich nicht zuträfe.

Inzwischen ärgere ich mich allerdings weniger an das Geld, welches ich verliere. Daran habe ich mich mit jedem Kontoauszug Jahr für Jahr mehr gewöht. Mich ärgert es,dass der Unternehmensgründer Dr. Reinfried Pohl nicht auf meine Hinweise eingehen wollte, dass hier etwas passiert, was mit der Außendarstellung des Unternehmens nicht zusammenpasst. Auch bei DVAG-Partner Deutsche Bank (DWS Immoflex) kam ich nicht weiter. Dabei hatte ich eine persönliche Bewerbung für den von Privatkundenvorstand Neske in der FAZ angekündigten „Runden Tisch für Anlageberatung“ in der Bankzentrale in Frankfurt abgegeben. Herr Neske ist inzwischen nicht mehr im Bankvorstand aber scheinbar weiterhin im Beirat der DVAG.

Die Kultur des Schweigens besteht leider auch nach dem Tod des Unternehmensgründers sowie dem damit bedingten Wechsel an der Unternehmensspitze.

Wenn sich der Slogan „Vermögensaufbau für alle“ als irreführende Werbung herausstellt, dann wird der Markenkern der DVAG nachhaltig geschädigt. 

Verbraucherschützer müssten dann genauso reagieren, wie bei Joghurts oder Tees auf denen z.B. Früchte abgebildet aber nicht enthalten sind. Sie müssten entsprechende Werbung unterbinden.

 

Es tut mir für die DVAG-Vermögensberater und ihre Kunden leid, dass ich nach gut vier Jahren intensiver Recherche und Bemühungen eine Veränderung herbeizuführen keine anderen Erkenntnisse gewinnen konnte.

 

Nachdenkliche Grüße,

V. F. Alle

 

P.S. Mit der SEB-Immoinvest-Ausschüttung aus dem Verkauf der Immobilien am Potsdamer Platz von  Januar bzw Februar 2016 werde ich mich noch beschätigen. Ich warte noch auf Antwort von der Santander Bank (ehemals SEB Bank).

 

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