Karlspreis für den Papst: Europa im Schicksalsjahr

Gepostet am Aktualisiert am

Durch die BILD-Zeitung wurde ich auf die Auszeichnung von Papst Franziskus mit dem Karlspreis und das Buch „Europa im Schicksalsjahr“ aufmerksam. In dem Bericht geht es auch um die erneute Audienz von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei dem Kirchenoberhaupt. Dank meines Finanzdienstleisters DVAG erkenne ich nun die Zusammenhänge. Ob der Papst sie auch erkennt?

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Das Buch zum Karlspreis 2016: Lässt sich der Papst von Politikern als Werbeikone ausnutzen? Das Buch ist im Herder-Verlag erschienen.

Autor des Buches ist der CDU-Politiker Armin Laschet. Zitiert wird unter anderem Altkanzler Helmut Kohl. Der ist wiederum ein guter Freund von BILD-Chef Kai Diekmann. Kohl hat sich zwar als Kanzler für Europa verdient gemacht, später als Aufsichtsrat meines Finanzdienstleisters DVAG allerdings bei der Umverteilung von Privatvermögen mitgeholfen. Einfache, bescheidene Menschen verlieren dadurch Geld, während sich einzelne bereichern.Der Ex-Kanzler hat somit auch dazu beigetragen, dass Menschen ihr Vertrauen in die Politik verloren haben.
Ich habe kein Problem mit Europa. Ich habe ein Problem mit den Fehleinschätzungen einflussreicher Politiker und ihrer Berater. Damit scheine ich nicht der einzige zu sein.

Zur Erinnerung: Bei ihrem ersten Zusammentreffen im Jahr 2013 hatten die Bundeskanzlerin und der Papst sich über die Regulierung der Finanzmärkte und soziale Leitplanken gesprochen. Ebenfalls seit 2013 wird die DVAG weder von der Finanzaufsicht BaFin noch vom Ordnungsamt „überwacht“, sondern von der Industrie- und Handelkammer (IHK). Sowohl die Bundeskanzlerin, als auch den Papst hatte ich in den vergangenen Jahren darauf aufmerksam gemacht. Bisher ohne Erfolg.

Nun wird also der ausgerechnet der Papst, der sich deutlich auf die Seite der Armen stellt, von den Politikern benutzt, um von den eigentlichen Problemen Europas abzulenken?

 

Ich glaube nicht, dass die Europäer ein Problem mit Europa haben, wie es von führenden Politikern gerne dargestellt wird. Vielmehr gehe ich davon aus, dass die einfachen Menschen merken, dass für sie künftig immer weniger zum Leben bleibt.

Das macht Angst. Das führt dazu, dass sich die Menschen in vielen Ländern Europas zweimal überlegen, ob sie ihr Geld und ihre Zeit lieber für sich und ihre Familien verwenden oder zur Hilfe für Flüchtlinge und sozial Benachteiligte. Dummerweise gehören genau diese Menschen zu breiten Masse, die sich bisher um den sozialen Ausgleich gekümmert hat.

 

Ist das denn so schwer zu verstehen?

Mir dreht sich gerade der Magen um.

 

Nachdenkliche Grüße,

V. F. Alle

 

 

 

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