Durch das „soziale Netz“ gefallen

Gepostet am Aktualisiert am

Im ARD-Morganmagazin lief heute eine Reportage über die steiegenden Mietpreise in San Francisco. Grund dafür sind die vielen gut bezahlten Mitarbeiter aus dem Silicon Valley.

Zwar spendeten Unternehmen wie Google oder Uber regelmäßig Geld für soziale Zwecke, heißt es in dem Beitrag, dafür erhielten diese Unternehmen aber auch erhebliche steuerliche Vorteile und revanchierten sich durch Parteispenden.

http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/reportagen/moma-reporter-obdachlos-in-San-Francisco-100.html

Da braut sich etwas zusammen.
Im Prinzip führen die erfolgreichen Internet-Unternehmen das fort, was sie an starken Monopolisten aus der Finanzbranche und der Industrie früher kritisiert hatten. Der soziale Gedanke, der das Internet zunächst groß gemacht hat, geht Schritt für Schritt verloren.

Scheinbar gehen auch die Werte der Gründer verloren, wenn das große Geld und die Macht winken. Den Großinvestoren kann das nur Recht sein. Die Rendite ist besser als bei Banken. Nur von einer sozialen Marktwirtschaft kann dann keine Rede mehr sein.

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5 Gedanken zu „Durch das „soziale Netz“ gefallen

    Simmis Mama sagte:
    28/07/2016 um 11:18 pm

    Gruselig

      vfalle geantwortet:
      30/07/2016 um 10:14 am

      Das sehe ich auch so.
      Deshalb kann ich nicht verstehen, dass viele Deutsche die USA und deren Internet-Konzerne als Vorbild für Deutschland betrachten.

      Für mich gibt es dafür nur eine Erklärung: Kognitive Dissonanz.
      Das bedeutet: Die Vorteile dieser Entwicklung, werden aktuell höher bewertet als die Nachteile – zumindest solange die Nachteile vor allem andere Menschen betreffen und nicht einen selbst.

        Simmis Mama sagte:
        30/07/2016 um 10:50 am

        Die Nachteile werden einfach geleugnet. Wenn man sie beim Namen nennt gilt man als Ketzer. Mein Mann glaubt auch immer noch er müsse sich nur kaputt arbeiten, dann wäre genug Geld da. Haha kann ich da nur sagen

        vfalle geantwortet:
        30/07/2016 um 2:58 pm

        So sind wir Männer eben.
        Ich musste erst einmal von meinem Vermögensberater und mit dem Unternehmen verbundenen Politikern gründlich verarscht werden um das zu erkennen.
        Inzwischen lebe ich viel entspannter.

        Frauen sind dafür im Allgemeinen tatsächlich von Natur aus sensibler. Es sei denn sie versuchen die besseren „Männer“ zu sein. 😉

        Simmis Mama sagte:
        31/07/2016 um 12:44 am

        Oh ja solche Frauen sind anstrengend 😉
        Schön, dass du nun auch sensibel bist. An der Natur alleine liegt es nicht. Auch die Erziehung… Gesellschaft…

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