Versicherung

Was läuft zwischen der DVAG und Generali?

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Über die Verbindungen zwischen der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) und dem Versicherungskonzern habe ich hier ja schon gelegentlich berichtet.

In den vergangenen Tagen erreichten mich zwei Nachrichten:
Eine Person (vermutlich aus dem DVAG-Umfeld) verwies mich auf den Beitrag „8 Millionen € DVAG-Kreuzfahrt 2017 oder wie DVAG Giovanni Liverani abzockt“ im Forum Geprellte Vermögensberater. Siehe: http://geprellte-vermoegensberater.org/viewtopic.php?f=43&t=785&sid=58415937b4ecfbe613114603fef49e29

Ein anderer Leser (ein Finanzberater, nicht von der DVAG) verwies mich dagegen auf den Beitrag „Generali will sich von Konzerntöchtern trennen „ im Versicherungsboten:  http://www.versicherungsbote.de/id/4851825/Generali-Konzerntoechter-trennen/
In dem Beitrag heißt es:

So plane Deutschland-Chef Giovanni Liverani, den Generali Exklusivvertrieb an die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) zu verkaufen: Entsprechende Gespräche mit DVAG-Chef Andreas Pohl sollen bereits stattgefunden haben. An der DVAG ist die Generali mit 40 Prozent beteiligt. Der Ausschließlichkeits-Vertrieb des Versicherers würde dann ausschließlich über die Deutsche Vermögensberatung laufen.

 

Als branchenfremder Journalist und DVAG-Kunde möchte ich das nicht näher bewerten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sich Journalisten von der Tagespresse und Finanzmedien, das durchaus mal genauer ansehen sollten.

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

Noch ein Problemfall? Teilfonds der Rente Pur wird aufgelöst!

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Vor wenigen Tagen bekam ich Post von der Aachen Münchener Versicherung. Demnach gibt es mal wieder Probleme mit einem fondsgebundenen Produkt, welches mir durch die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) vermittelt wurde.
Mit den Produkten des DWS FlexPension von der Deutsche-Bank-Tochter Deutsche Asset Management (Deutsche AM) schließen Teilfonds des Garantiefondskonzepts, in welchem ein Gelder aus der Rente Pur angelegt sind, bereits zum 18.11.2016. Eigentlich war das Laufzeitende für erst für 2025 geplant. Laut dem Schreiben der Aachen Münchener ist bei dem Fonds aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase eine künftige Wertsteigerung praktisch ausgeschlossen. Die Höchststandsgarantie des Teilfonds DWS FlexPension 2023 werde aber zum Stichtag 18.11.2016 in vollem Umfang durch die Deutsche Asset Management gewährleistet.

Was die Versicherung noch recht nett umschreibt, klingt bei Fonds Professionell vom 21.6. 2016 allerdings nicht mehr so freundlich. „DWS Flex Pension: Deutsche AM liquidiert zwei Drittel aller Teilfonds“ lautet da die Schlagzeile.
Am Ende des Beitrages heißt es zudem: „Bei entsprechenden Marktentwicklungen rechnet sich die Deutsche AM „noch neue Höchststände“ und eine Investition in die „Wertsteigerungskomponente“ aus. Für den Fall einer langfristigen Fortdauer oder einer weiteren Verschärfung des derzeitigen Niedrigzinsumfeldes sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass weitere Fonds vorzeitig geschlossen werden.“
Quelle: http://www.fondsprofessionell.de/news/vertrieb/headline/dws-flex-pension-deutsche-am-liquidiert-zwei-drittel-aller-teilfonds-125367/

RentePur2016.jpg
So informierte die Aachen Münchener Ihre Kunden über die Probleme beim Lebensversicherungsvertrag  Rente Pur.

Weil der das Geld nun nicht mehr in den Fonds angelegt werden kann, dürfen die DVAG/Aachen-Münchener-Kunden nun aus einer Liste mehrerer Fonds auswählen. Der Großteil der alternativ angebotenen Fonds sind ebenfalls hauseigene Fonds von der AM.

Nachdem bereits die mir von meinem DVAG-Berater vermittelten Fonds SEB Immoinvest und DWS Immoflex in der Abwicklung sind, gibt es nun also mit dem nächsten Produkt der Finanzpartner DVAG, Aachen Münchener und Deutsche Bank Probleme. Zu meinem DVAG-Berater habe ich seit 2013 keinen Kontakt mehr. Meinen Fall habe ich meinen „Finanzdienstleistern“ bereits mehrfach geschildert – ohne jegliches Entgegenkommen.
Dennoch wird er mir von der Aachen Münchener nun wieder mitgeteilt:
„Zu der Auswahl eines Fonds berät Sie gerne:“
Es folgen Name, Adresse und Telefonnummer

Mir bleibt der Eindruck, dass meine „Dienstleister“ bis heute nichts von meinen Kundenbedürfnissen verstanden haben.
Viele Grüße,
V. F. Alle

Enttäuschte Erwartungen sind das Problem und nicht die Flüchtlinge

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Seit den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern scheinen Politik und Medien die Ursache für das schlechte Abschneiden der CDU vor allem in der Flüchtlingspolitik zu suchen. Das ist ein Fehler.
Die Abneigung gegen Zuwanderer ist für mich ein Symptom aber nicht die Ursache. Das eigentliche Problem liegt in nicht erfüllten Versprechen, wie „Wir schaffen das“ und „Gemeinsam erfolgreich“.
Die Werbeversprechen hatten auch bei mir zunächst ein gutes Gefühl ausgelöst. Doch inzwischen merken immer mehr Menschen, dass das für sie nicht in dem Maße zutrifft, wie für wenige andere.
Das ist in Ostdeutschland so, in der Bundesrepublik und auch anderen Ländern.
Der Widerspruch zwischen Versprechen bzw. Erwartung und der täglichen Realität wird auch als kognitive Dissonanz bezeichnet. Menschen reagieren unterschiedlich darauf. Die einen zweifeln an sich selbst und werden depressiv. Andere radikalisieren sich, um sich aus diesem Zustand zu befreien. Beides schadet einer Gesellschaft.

Bei meinen Recherchen bin ich in Sachen Versprechen übrigens auf einige Parallelen zwischen der CDU und dem Finanzvertrieb der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG).

Werbemotive der vergangenen Jahre verdeutlichten das:
Auf einem ist eine Familie zu erkennen. Dazu schreibt die CDU „Jede Familie ist anders und uns besonders wichtig“. Auf einem sehr ähnlichen Motiv der DVAG heißt es „Ihre Ziele und Wünsche stehen im Mittelpunkt“.

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So ähneln sich die Werbebotschaften von CDU (oben) und DVAG (unten). In diesem Fall werden Bedürnisse von Familien angesprochen. Auch ich wollte ein guter Vater sein. Quelle (Montage): Werbemotive CDU und DVAG / vfalle

Zu einem anderen Motiv, welches eine ältere Dame mit einem Kind zeigt, titelt die CDU „Solide Finanzen sind wichtig, weil wir an morgen denken“. Das Motto der DVAG lautet „Früher an morgen denken“.
Beide CDU und DVAG sprechen also die gleichen Bedürfnisse an. Weil das auch meine Bedürfnisse waren, fühlte ich mich zu den Beiden hingezogen. Inzwischen sehe ich darin nur noch leere Marketingaussagen.

Interessanterweise verfliegt in Ostdeutschland gerade der Bonus der CDU, der eng mit der Grenzöffnung der ehemaligen DDR und Altkanzler Helmut Kohl verbunden ist. Finanz- und Versicherungsunternehmen witterten bei der Wiedervereinigung das große Geld. Die Wettbewerber waren z.B. entsetzt als sich die Allianz 1990 den Kundenstamm der ehemaligen „Staatlichen Versicherung der DDR“ sicherte. Auch die DVAG erkennte das Geschäftspotenzial.
Und: Altkanzler Kohl, ein enger Freund von DVAG-Gründer und CDU-Parteispender Reinfried Pohl, wechselte nach seiner politischen Karriere in den Aufsichtsrat des Versicherers Generali.

Von enttäuschten Erwartungen berichtet längst auch der Protagonist im Film „Wenn der Vermögensberater klingelt“. (2. bis 3. Minute des Beitrags)

In dem Beitrag heißt es zu den Absatz-Strategien in Ostdeutschland (ab 10. Minute): „Die Leute hatten nichts. Also ein cleverer Wessi hat hier mit der Schubkarre Verträge verkauft. Der hat da im Monat 100.000 Euro verdient…    … Zehn Jahre später hatten SIe von allem alles im Überfluss – manche drei gleiche Versicherungen was sie nicht gemerkt haben.“

Mich wundert es nicht, das diese Menschen jetzt sauer sind.

Noch einmal: Die Flüchtlinge sind nicht das Problem. Das eigentliche Problem sind unsere Erwartungen, die von Verkäufern und Marketingspezialisten gezielt angesprochen werden.
Die Methoden dazu wurden in den vergangegen Jahren immer weiterentwickelt. Es geht darum psychologische Schwächen von Menschen gezielt zu nutzen. Dafür gibt es z.B. Studien sowie Weiterbildungen zum Neuromarketing. Dabei werden vor allem unbewußte Entscheidungsprozesse angesprochen.

Das sollten wir uns bewußt machen!

Viele Grüße,
V. F. Alle

Anleihenmanager warnt: Politik der Notenbanker bremst Realwirtschaft

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Bei „finanzen100.de“ habe ich in den vergangenen Tagen einen Beitrag vom 23.8. 2016 gefunden, der jeden Sparer interessieren sollte. Der Titel lautet : Bill Gross warnt „Null- und Strafzinsen zerstören den Motor der Realwirtschaft“ (Siehe: http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/bill-gross-warnt-null-und-strafzinsen-zerstoeren-den-motor-der-realwirtschaft_H894064606_313397/)
Im Artikel erklärt Bill Gross, einer berühmtesten Anleihenmanager der Welt, warum die aktuelle Politik der Notenbanker verheerende Folgen für Banken und Versicherungen und somit auch für deren Kunden hat.
In dem Beitrag wird das mit einem Beispiel aus der Automobilbranche deutlich gemacht:

> Ein freundlicher Automechaniker sagt in einem Werbespott für einen Motorfilter: „Sie können jetzt bezahlen, …“ Darauf ergänzt ein mit einer teuren Motorreparatur beschäftigter Kollege: „… oder mich später bezahlen.“<<

Damit soll deutlich gemacht werden, wie sich die Gesamtkosten durch eine einzige Fehlentscheidung vervielfachen können. Gross berichtet dazu:

„Schmutziges Öl und künstlich nach oben getriebene Finanzmärkte haben viel gemeinsam. Beide können irgendwann den Motor zerstören – im Falle der Notenbanker ist es der Motor der Realwirtschaft, der in Gefahr ist.

Nach seiner Einschätzung sind Null- und Strafzinsen der Notenbanker schädlich für die Realwirtschaft. Es werde nicht ausreichend berücksichtig, dass die Produktivität – ein typischer Indikator für den Wohlstand von Industriestaaten – sich seit Jahren schlecht entwickle und sogar rückläufig sei. Als konkrete Beispiele nennt er die USA und Japan.

Strafzinsen, die eigentlich mehr Geld für die Wirtschaft in Umlauf bringen sollten, führten nun dazu, dass Geschäftsmodelle von Banken und Versicherungen ins Wanken gerieten.

Der Autor des Finanzen100.de-Beitrags, Egmond Haidt, fasst im Bezug auf Banken und Versicherungen zusammen: „Die Gewinne dieser Unternehmen werden beeinträchtigt werden und damit die Realwirtschaft. Arbeitsplatzabbau, höhere Versicherungsprämien, sinkende Pensionszahlungen und zunehmende Ausfälle: Sie alle bergen das Risiko, zu einem Zyklus der Stagnation und Verfalls zu führen.“

Während die Notenbanken laut Gross die notwendigen Reformen ebenso wie die Kunden lieber aufschieben, hält er eine neue Geldpolitik dagegen für ebenso notwendig, wie den rechtzeitigen Wechsel des Ölfilters.

Als Sparer, der gerade sehr unschöne Zeiten erlebt, kann ich Gross allerdings nur zustimmen. Seit Jahren weise ich meine Finanzdienstleister und auch deutsche Politiker auf Systemfehler hin. Der Erfolg hielt sich bisher in Grenzen. Es wird weitergemacht wie bisher.

Viele Grüße,
V.F. Alle

Was bleibt von der Rente? -eine Fernsehdiskussion

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Unter dem Titel „Länger schuften, mehr vorsorgen… und im Alter trotzdem arm?“ diskutierten diese Woche bei Maybrit Illner im ZDF:  Patrick Irlsperger (24 Jahre, Bauleiter und Riestersparer), Axel Kleinlein (Vorstandssprecher Bund der Versicherten – BdV), Michael Heise (Chefvolkswirt der Allianz SE), Carsten Linnemann (CDU, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der Union), Sahra Wagenknecht (Die Linke, Fraktionsvorsitzende im Bundestag)und Petra Vogel (Reinigungskraft).

Es lohnt sich hier mal reinzuschauen.

http://www.zdf.de/maybrit-illner/streit-um-riester-und-rente-laenger-schuften-mehr-vorsorgen-und-im-alter-trotzdem-arm-43283210.html

 

Ich möchte damit niemandem Panik machen. Mir ist es nur wichtig deutlich zu machen, dass die jetzt 40- bis 50-jährigen jetzt noch Zeit zum Handeln haben. Das könnte in 10 bis 20 Jahren anders sein. Die Weichen werden heute gestellt!

Die Redaktion von Maybrit Illner hat z.B. berechnet:

Wer 2030 in Rente geht
bekommt bei einer Lebensarbeitszeit von 37 Jahrenund einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen von 2900 Euro

gerade einmal eine Nettorente von 880 Euro raus.

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

Riester-Rente verfehlt Erwartungen – Sorge um Altersarmut wächst

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Erst hatte CSU-Chef Horst Seehofer Anfang April die Riester-Rente für gescheitert erklärt und dann äußerte sich auch die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles skeptisch über die private Altersvorsorge. Im ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“ sagte sie, dass die Riester-Rente das erhoffte Ergebnis als private Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge verfehlt habe.
Zwar wollte Nahles die Riester-Rente im Gegensatz zu Seehofer nicht für gescheitert erklären, stellte jedoch fest: „Die hochfliegenden Erwartungen, die Anfang der 2000-er Jahre mit der Riester-Rente verbunden waren, die sind eben nicht eingelöst worden.“

Nahles spricht von „Erwartungen“ und nicht von Zielen bzw. Zielvorgaben. Für mich stellt sich das die Frage, wer die Erwartungen geweckt hat. Als Riester-Renten-Kunde, weiß ich inzwischen, dass mein Finanzdienstleister (DVAG) viel Geld für Lobbyarbeit ausgegeben hat. Ich weiß nun auch, was die DVAG und ihre Partner Aachen Münchener Versicherung bei der Vermittlung der Rente allein bei mir verdient haben. Als ich den Vertrag vorzeitig kündigte verlor ich die staatliche Förderung und machte abzüglich der Vermittlungs- und Verwaltungskosten erhebliche Verluste.
Im Gegensatz zu den vielen Riester-Sparern, deren Erwartungen unerfüllt bleiben, dürften sich die Erwartungen der Finanzdienstleister nach meiner Einschätzung daher durchaus erfüllt haben. Sie haben sich ihre Erträge ja durch die Vermittlungs- und Verwaltungsgebühren bereits bei Vertragsabschluss gesichert. Die Riester-Sparer können dagegen gespannt sein, was ihre Verträge wirklich wert sind.

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Auch der Wirtschaftsweise Peter Bofinger übt scharfe Kritik an der Riester-Rente. Bei Spiegel-Online erschien am vergangenen Montag unter dem Titel „Die Riester-Rente muss weg“ ein Gastkommentar von ihm. Darin stellt er (wie Nahles übrigens auch) fest, dass Bezieher niedriger Einkommen sich sich bisher kaum für das Riestern begeistern ließen. „Für die Besserverdienenden dagegen ist die Zusatz-Rente ein reiner Mitnahmeeffekt“, so Bofinger. Das könnte für den Durchschnitt der Riester-Sparer zutreffen. In meinem Fall irrt sich Bofinger allerdings. Ich habe Verluste gemacht, die durch die staatlichen Zulagen zunächst kaschiert wurden.

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Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble macht sich Gedanken über die Altersvorsorge. Den 73-jährigen beschäftigt dabei vor allem die alternde Gesellschaft. Er wirbt daher für ein höheres Rentenalter.

Was Schäuble dabei nicht bedenkt, ist die Verdichtung von anspruchvollen Tätigkeiten im Arbeitsalltag. Einfache Tätigkeiten werden inzwischen in fast allen Branchen vom Bankwesen bis hin zur industriellen Produktion automatisiert. Was für Menschen bleibt sind die anspruchsvolleren Tätigkeiten.

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Aber Menschen sind keine Maschinen. Und selbst beim Auto würde kaum jemand auf die Idee kommen, die ganze Zeit Vollgas zu fahren. In der Arbeitswelt passiert das aber gerade. Die Zahl der Belastungserkrankungen nimmt zu. Burnout ist damit zwar kein unmittelbares Problem für die Rentenkassen, belastet dafür aber die Gesundheitssysteme. Ein Renten-Problem wird es eher für die Betroffenen, wenn sie nach einem Burnout ihre Arbeitsanstrengungen zurückschrauben müssen und dadurch auch weniger in die Rentenkassen einzahlen können.

Altersarmut-Deutschlandtrend
ARD-Deutschlandtrend vom 22.April 2016: Es glauben mehr Menschen daran, dass die Bundesregierung die Fluchtlingskrise in den Griff bekommt (46%), als dass die Bundesriegierung eine drohende Altersarmut verhindern kann (28%). Quelle: ARD-Morgenmagazin

Der diese Woche erschienene ARD-Deutschlandtrend verdeutlicht das mangelnde Vertrauen der Deutschen in ihre Regierung, die Altersarmut erfolgreich zu bekämpfen. „67 % der Bürger glauben nicht, dass die schwarz-rote Koalition eine mögliche Altersarmut verhindern kann“, heißt es in einer Pressemeldung des WDR.
Zudem macht die Umfrage deutlich: „Die Mehrheit der Deutschen (57 %), die noch keine Rente oder Pension beziehen, fühlt sich nicht genügend für die spätere Rentenzeit abgesichert.“
Nur 39 % der Befragten erwarten, dass ihre Absicherung für das Rentenalter ausreicht. Insbesondere die jüngeren Menschen sorgen sich laut dem aktuellen Deutschlandtrend vor einer möglichen Altersarmut. Bei den 18 bis 34-Jährigen sehen sich 62 % als nicht ausreichend abgesichert, von den 35 bis 49-Jährigen haben 58 % dieses Gefühl und bei den 50 bis 64-Jährigen immerhin noch jeder Zweite (51 %).

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Wenigstens gibt es gerade Wachstum in der Natur. Dem werde ich mich jetzt widmen.

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

Lauter Einzelfälle?

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Hartnäckigkeit zahlt sich aus!

Das gilt zwar bisher nicht bei den Managern meiner Finanzdienstleister und auch nicht bei den mit ihnen verbundenen Politikern, aber dafür für Reaktionen im Internet.

Im Moment gibt es viele  Menschen, die Fragen zum SEB Immoinvest oder zu diversen Rentenversicherungen  (u.a. Riester) haben. Es gibt auch viele die konkrete Fragen bezüglich der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und der mit dem Finanzvertrieb eng verbundenen Aachen Münchener Versicherung haben.

Ich kann nur sagen: Leute ihr seid nicht allein!
Ihr fühlt Euch aber vielleicht vom Dienstleister allein gelassen.

Natürlich lassen die Dienstleister die persönlichen Probleme der Kunden gerne als Einzelfälle erscheinen.

Um allen (die noch an Einzelfälle glauben möchten) einen Eindruck zu geben, habe ich eine Auswahl an Suchanfragen der letzten zwei Wochen zusammengestellt, die meinen Blog erreichten:

„seb immoinvest wie reagieren“
„seb immoinvest abwicklung auszahlung“
„immoinvest verluste“
„prognose seb immoinvest für 2017“
„wie stehts um immoinvest“
„vertrauensmitarbeiter dvag“
„riester rente strategie plus kündigen geld zurück“
„auszahlung seb immoinvest“
„aachenmünchener riester kündigen“
„falsche vermögensberatung durch finanzdienstleister“
„dvag erfahrungen 2015“
„ reinfried pohl film aida“
„ beitragsfreie riester rente nicht fortführbar“
„ seb immoinvest“
„mein schiff 3 2017 dvag“
„riester dvag kündigen“
„ seb immobilien erst 2017 auszahlung“
„seb immoinvest auszahlung januar 2016“
„aachenmünchener riesterrente strategie plus“
„seb immoinvest“
„aachen münchener. wieso jedes jahr verträge aktualisieren?
„aachenmünchener erfahrungen“
„ seb immoinvest was passiert bei abwicklung“
„seb imno invest klagen aachner“
„riester rente test 2015 aachenmünchener“
„dvag kritik zdf“
„aachen münchener riester rente rg“
„aktuelle einscätzungen zu immoinvest seb“
„aachener münchener plus rente“
„vermögensaufbau für jeden“
„riesterrente aachen münchener kündigen“
„ aachener münchener jwdes jahr abschlusskosten“
„dvag aussteiger“

Damit die Betroffenen deutlich machen können, dass sie eben keine Einzellfälle sind, bitte ich die Leser meines Blogs,  ihre Erfahrungen hier zu dokumentieren.
Denn nur wenn weitere konkrete Fälle bekannt werden, lässt sich wirklich etwas ändern. Hochrangige Politiker vertrauen nämlich dem System der DVAG. Nach Gesetzänderungen wird die DVAG z.B. nicht mehr von der Finanzaufsicht kontrolliert.

Rechtliche Schritte gegen die DVAG, den Vermögensberater sowie die Finanzdienstleister dürften inzwischen nämlich für die meisten SEB-Immoinvest-Anleger schwierig werden.  Sie haben wichtige Einspruchsfristen bereits verpasst.

Viele Grüße

V. F. Alle