Deutsche Bank

Santander Bank verabschiedet sich und DWS schickt rote Monster

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Jetzt zahlt es sich aus, dass ich meinen Dienstleister Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wegen der Immobilienfonds SEB Immoinvest und DWS Immoflex nicht verklagt habe. Ich meine jetzt nicht finanziell. Denn ich mache Verluste, wie die anderen Anleger auch. Dafür bekomme ich nun durch meinen Blog mit, was andere Anleger beschäftigt. Direkt über Kommentare und E-Mails, aber auch indirekt über Suchanfragen.

Heute suchte z.B. jemand nach „caceis depotbank seb immoinvest“. Die Person hatte wohl auch das Schreiben der Santander Bank erhalten, dass der bisheriger Fondsverwalter Savills Fund Management (ehemals SEB Investment GmbH) nach dem 30. April 2017 an die Caceis Bank übergeben wird. Darin steht auch, dass die Santander Bank daher keine weiteren Einschätzungen zur Entwicklung oder Dauer der Abwicklung mehr abgeben kann, aber gerne weiter die Ausschüttungen verwaltet (siehe Bild).

SEB-April2017-klein

Mein persönlicher Hintergrund: Im Glauben, dass ich meine über die DVAG 2007 bei der SEB/Santander Bank laufenden Hausdarlehen am besten abzahlen kann, wenn ich eine Erbschaft bei der gleichen Bank anlege, hatte ich auf höher verzinste Angebote verzichtet. Mir wurde der SEB Immoinvest damals vom DVAG-Vermögensberater als so sicher wie Festgeld vermittelt.

 

Leider läuft es beim DWS Immoflex vom DVAG-Partner Deutsche Bank gerade auch nicht besser. Der Fonds ist zu den größten Anteilen am SEB Immoinvest sowie dem CS Euroreal beteiligt. Auch der CS Euroreal befindet sich übrigens wie andere im Dachfonds enthaltene Fonds in der Abwicklung.

DWS-WerbungZDF2017
https://www.youtube.com/watch?v=HBSIz-HCUD4
Die aktuelle Werbung der Deutsche-Bank-Tochter DWS finde ich daher gar nicht lustig. Die wollen damit zwar eigentlich dem Niedrigzins etwas entgegensetzen. Mich erinnert das Monster aber eher daran, wie die DVAG, die DWS und die Deutsche Bank gerade mein Vermögen verringern.

Mir hat die Treue zu meinen Finanzdienstleistern also nichts gebracht. Im Gegenteil: meine Dienstleister haben sich seit 2012 nach und nach verabschiedet.
Wer ähnliche Erlebnisse mit diesen Finanzdienstleistern gemacht hat, kann mir gerne Kommentare schicken. Ich sammle diese – auch für Journalisten, die sich dem Thema mal ausführlicher widmen möchten.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Neues von meinen „Dienstleistern“

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Jetzt vertreibt die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) also ein neues Produkt von den Premium-Partnern Deutsche Bank und DWS Investment (an der die DVAG übrigens beteiligt ist). Es ist eine kombinierte Anlageaus Fonds und Festgeld. Siehe Beitrag auf Cash Online: http://www.cash-online.de/investmentfonds/2017/festgeld-fondsanlage/372146?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=finanznews050417

 

Der Blick geht also nach vorn. Für DVAG-Kunden denen z.B. der DWS-Immoflex vermittelt wurde, sieht es dagegen nicht mehr so gut aus. Die darin enthaltenen Fonds (z.B. SEB Immoinvest und CS Euroreal) befinden sich in der Abwicklung und die Deutsche Bank baut in ihren Filialen Personal und Leistungen ab.

 

Ein Beispiel: Bereits beim Besuch meiner Deutsche-Bank-Filiale im Dezember 2016 wurde mir mitgeteilt, dass es künftig kein Bargeld mehr in der Filiale geben soll und mir die Fondsausschüttungen dann nicht mehr ausgezahlt werden können. Außerdem werde mein Konto ja von der DVAG betreut. Stattdessen könne man mir ja ein Online-Konto eröffnen. Auf noch ein Konto bei der Bank, die von mir weiter Gebühren für ein Depot verlangt über dessen Geld ich nicht frei verfügen kann, möchte ich allerdings gerne verzichten. Alternativ wurde mir angeboten, das Depot auf eine andere Bank zu übertragen. Auch das wollte ich nicht. Ich möchte einfach sehen, was mir die Geschäftsbeziehung mit den „Dienstleistern“ als Kunde bringt.

Als ich nun wieder in die Deutsche-Bank-Filiale kam, herrschte eine merkwürdige Stimmung. Die Mitarbeiter schienen schlecht organisiert und fanden manche Unterlagen nicht. Sie wirkten frustriert, auch wenn Sie es sich vor den Kunden nicht anmerken lassen wollten. Zumindest half mir eine Mitarbeiterin. Sie hatte Verständnis dafür, dass ich kein neues Konto bei der Deutschen Bank haben will und überwies mir die Ausschüttung auf mein Girokonto bei einer anderen Bank.

 

Während die Mitarbeiter an der Basis also noch versuchen zu retten was zu retten ist, haben die hohen Herren bei  DVAG und Deutscher Bank mich und andere DVAG-Kunden längst abgeschrieben.  Im Management der Deutschen Bank fühlt man sich für DVAG-Kunden nicht zuständig, weil der Verträge ja nicht von Bankmiterbeitern vermittelt wurden. Im DVAG-Management fühlt man sich auch nicht zuständig, weil die Probleme der Fonds für den Finanzvertrieb angeblich nicht vorhersehbar waren. Im Zweifel ist der Vermögensberater schuld, der etwas falsches vermittelt hat. Und der haftet bei der DVAG selbst! Bei einer Falschberatung durch die Bank müsste die Bank haften. So ist die Vertrags- bzw. Gesetzeslage.

>> Menschlichkeit ist ein Kernwert der Deutschen Vermögensberatung. „Menschen brauchen Menschen“ – dieser Leitsatz des Unternehmensgründers Prof. Dr. Reinfried Pohl ist heute aktueller denn je. Deshalb sehen wir unseren Erfolg immer auch als unternehmerische Verantwortung gegenüber denen in unserer Gesellschaft, die Hilfe benötigen. <<

Quelle: https://www.dvag.de/dvag/das-unternehmen/gesellschaftliche-verantwortung.html

Die Menschlichkeit, die angeblich Kernwert der DVAG ist, scheint mir hier nur ein wertloses Etikett zu sein. Das sollten die potenziellen Kunden der neuen Anlageprodukte beachten.

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

Dumm gelaufen

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Jetzt hatte ich Ende 2016 die Gelegenheit genutzt und einen größeren Teil der Ausschüttung des DWS Immoflex von der Deutschen Bank abgehoben. Leider hatte ich vergessen, dass sich die Bank das Depot weiterhin bezahlen lässt. Nach Abzug der Depotkosten ist das Konto dort nun im Minus.Das werde ich wohl ausgleichen müssen.

Meine Anfrage vom 25.8.2016 (zur Vorgangsnummer 13-1860 der Deutschen Bank)  wollte der Finanzdienstleister dagegen bis heute nicht ernsthaft beantworten.  Darin hatte ich unter anderem gefragt:

Sie sehen mein Problem mit der DVAG also nicht als Problem der Deutschen Bank?
Sie möchten auch nicht hinterfragen, warum die DVAG 2009 Kunden aus dem SEB Immoinvest in den DWS Immoflex  hinein beraten hat?

So fühle ich mich also jetzt dazu verpflichtet, das Minus auf meinem Deutsche-Bank-Konto auszugleichen – auch um keine negative Schufabewertung zu bekommen. Von meinen „Dienstleistern“ wünsche ich mir weiterhin mehr Einsatz für meine Bedürfnisse. Statt dessen habe ich immer mehr den Eindruck, dass meine Dienstleister sich zwar gegenseitig verpflichte fühlen, aber nicht unbedingt den Kunden.

 

Viele Grüße

V. F. Alle

Sind das noch Dienstleister?

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Seit 2012 gehe ich regelmäßig zu meiner Deutsche-Bank-Filiale, um die Ausschüttungen aus dem seit damals geschlossenen Immobilienfonds DWS Immoflex abzuholen und zu meiner Hausbank zu bringen. Bisher beteuerten die Mitarbeiter der Deutschen Bank, dass sie mir nicht helfen könnten, weil das Konto ja über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) verwaltet werde.

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Vor wenigen Tagen gab es dann die nächste Überraschung. Künftig wird es in der Bankfiliale keine Bargeldauszahlungen mehr geben. Also bot mir der freundliche Mitarbeiter die Eröffnung eines Onlinekontos an. Das lehnte ich ab, weil ich mir meine Finanzgeschäfte mit „Hilfe“ der DVAG ja eigentlich einfacher und nicht aufwändiger machen wollte.
Wenn das so ist, könne ich das Depot mit den DWS-Fondsanteilen dann ja von meiner anderen Bank einziehen lassen, bot mir der Mitarbeiter der Deutschen Bank darauf hin an.

Einmal mehr habe ich den Eindruck, dass mein Verständnis von Dienstleistung nicht mit dem Verständnis meiner Finanzdienstleister zusammenpasst. Hat sich der Geschäftszweck in der Finanzbranche inzwischen tatsächlich so verändert?
Aber das werde ich wohl in diesem Jahr nicht mehr klären.

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Ich wünsche meinen Lesern einen guten Start ins neue Jahr

V. F. Alle

Deutsche Bank will Boni von Topmanagern zurück

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Das ist mal eine Meldung: Wie die Süddeutscher Zeitung gestern berichtete, will die Deutsche Bank Boni von ehemaligen Top-Managern zurückfordern. Das Betrifft den Investmentbanker Jain ebenso wie seinen Vorgänger Ackermann. (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bank-manager-deutsche-bank-will-boni-von-ackermann-und-jain-zurueck-1.3252105)

 

Grundsätzlich finde ich es richtig, dass Manager solche Bonus-Zahlungen zurückgeben müssen. Das gilt insbesondere dann, wenn sich wie im Fall der Deutschen Bank herausstellt, dass die Geschäftserfolge nur kurzfristig waren und langfristig sogar Schaden verursachen.

 

Wenn sich die Rückzahlung juristisch durchsetzen lässt ist das sicher ein gutes Signal für die Bank und auch die Aktionäre.

Ich fürchte nur, dass die Kunden der Bank davon nichts haben werden. Sie sind quasi am Ende der „Nahrungskette“. Das gilt umso mehr für Kunden des Vertriebspartners Deutsche Vermögensberatung (DVAG).

 

Ich sage nur DWS FlexPension (steckt Rentenprodukten der Aachen Münchener) und DWS Immoflex.

Beim DWS FlexPension geht es laut Verbraucherzentrale immerhin um ein Volumen von 2,4 Mrd. €, welches etwa eine Millionen Kunden angelegt haben.
Siehe: http://www.verbraucherzentrale.de/dws-flexpension

 

Kunden, die in dieses Produkt investiert haben, weil ihnen eine Garantie auf die Wertentwicklung gegeben wurde, schauen nun in die Röhre. Das Versprechen wird nicht eingelöst. Das Geld muss nun in eine neue Anlage investiert werden, was wiederum neue  Abschlussgebühren bedeuten kann.

 

Gut erklärt werden die Probleme der vermeindlichen  Garantiefonds das hier: http://www.pfefferminzia.de/zig-fondspolicen-betroffen-aus-fuer-dws-flexpension–warum-garantiefonds-heute-nicht-mehr-funktionieren-1473145478/

 

Beste Grüße,
V. F. Alle

Rente Pur und die Probleme fondsgebundener Versicherungen

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Mit dem DWS FlexPension 2023 (einem Produkte der Investment-Tochter der Deutschen Bank) schließt gerade ein Fonds, der zu erheblichen Anteilen in der Rente Pur (einer Rürup-Rente) der Aachen Münchener Versicherung steckt. Laut dem Versicherungsjournal, welches wiederum auf Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verweist, bin ich damit einer von etwa einer Millionen Betroffenen. http://www.versicherungsbote.de/id/4847462/DWS-schliesst-Altersvorsorge-Fonds/

Auf mein Schreiben an Vorstand der Aachen Münchener Versicherung habe ich zumindest schneller als erwartet eine Antwort  erhalten. Ich hatte mich beschwert, dass mich genau der DVAG-Berater bei der Auswahl des neuen Fonds für die Rente Pur beraten soll, der mir mit dem SEB Immoinvest und dem DWS Immoflex bereits zwei Geldanlagen vermittelt hat, in denen meine Geld seit 2012 weitgehend feststeckt(e). Dabei wollte ich mit dem Geld stetts vorrangig meine über den DVAG-Berater laufenden Hausdarlehen tilgen.

Der Mitarbeiter (Name und Durchwahl habe ich mir notiert) der Aachen Münchener entschuldigte sich dafür bei mir telefonisch. Gleichzeitig machte er deutlich, dass er mir aus „vertraglichen Gründen“ keinen anderen Berater nennen könne. Auch sei grundsätzlich keine Beratung durch Mitarbeiter der Aachen Münchener möglich. Wenn ich mir allerdings einen anderen Berater suche und ihm eine Vollmacht erteile, dann würde die Versicherung ihm die nötigen Auskünfte erteilen.
Wie hoch der aktuelle Anteil des nun auszutauschenden Fonds DWS FlexPension 2023 an meinem Rürup-Vertrag ist, konnte er mir nicht genau beziffern, da sich dies monatlich ändere. Nach dem Stand von 1. Oktober 2016 habe ich etwa 1398 € in dem Fonds der nicht mehr weitergeführt wird und 6526 € in dem DWS FlexPension II 2028, der weiterlaufen soll.

Laut dem Versicherungsmitarbeiter soll ich die Antwort auch noch schriftlich erhalten. Das scheint jetzt allerdings etwas länger zu dauern.

Suche nach einem neuen Berater
Die Suche eines anderen Beraters für den Teilfonds der RentePur erweist sich für DVAG-Kunden als problematisch. Die Vermittlungs- und Beratungsgebühren für den Vertrag erhält der jeweilige Berater bereits zu Beginn der Vertragslaufzeit. Das ist in der Versicherungsbranche so üblich. Das bestätigte Anfang der Woche auch Finanztip-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhangen in einem Rentengespräch im ARD-Morgenmagazin.
Fakt ist: Der DVAG-Berater den ich für die Beratung bezahlt habe, erscheint mir für die Fondsberatung nicht mehr vertrauenswürdig. Und der unabhängige Berater, dem ich das Schreiben mit dem neuen Fondsangebot der Aachen Münchener vorlegte, schüttelte darüber nur den Kopf. Insbesondere der automatischen Fondswechsel in den DWS FelxPension II 2028, wenn der Kunde nicht reagiert, verwunderte ihn sehr. Für Kunden wie mich entstünden zudem durch einen neuen Berater weitere Kosten, die sich zumindest aus meinem Vertrag kaum noch herausholen ließen.


rentepur-dws-flexpension
„Angebot“ der Aachen Müncherner für Kunden mit der Rente Pur: Vorsorglich weist die Versicherung darauf hin, dass auch die Auflösung weiterer DWS FlexPension Teilfonds notwendig werden kann. Die Garantien für die Wertentwicklung dieser Rürup-Rente sind scheinbar nichts mehr wert.

Einschätzung des zustädigen DVAG-Direktionsleiters im Jahr 2013
Inzwischen bin ich froh, dass ich den Vertrag seit 2013 beitragsfrei gestellt habe. Nach den Problemen mit dem SEB-Immonvest und dem DWS Immoflex (von denen die DVAG scheinbar voll überzeugt war) hatte ich mich gefragt, was die Garantien der „Garantierente“ Rente Pur in einem solchen Umfeld wohl wert sind.
Auch den in der DVAG-Hierarchie über meinem Berater stehenden Direktionsleiter hatte ich dazu angeschrieben, als mein DVAG Berater 2013 krankheitsbedingt lange ausgefallen war. Er antwortete mir am 4. April 2013 per E-Mail zu meiner Aussage, dass ich stets deutlich gemacht habe zuerst mein Haus abbezahlen zu wollen, labidar:
„Ob ein abbezahltes Haus oder eine fondsbasierte Rentenversicherung die bessere Alternative für Ihre Altersvorsorge darstellt, kann ich in Ihrem Fall nicht beurteilen …“
Den Direktionsleiter habe ich nie persönlich kennengelernt. Denn sein Büro ist nicht im Nachbarort, wie das Büro meines DVAG-Beraters, sondern viele Kilometer entfernt in einem Ort im Ruhrgebiet. Name und Adresse liegen mir vor.

Wie sich Versicherer aus der Verantwortung ziehen wollen
Inzwischen sind wir hoffentlich alle klüger: Mein unabhängiger Finanzberater erwartet, dass es durch die Niedrigzinsphase noch viele ähnliche Fälle bei den Versicherungen geben wird. Dafür spricht auch die Tatsache, dass manche Versicherungen ihren Kunden bereits anbieten Renten- und Lebensversicherungen vorzeitig zu kündigen, um sich aktuelle Wünsche finanzieren zu können. Solche Briefe soll z.B. die Gothaer Versicherungen verschickt haben. Nach Angaben von Bild und Wall-Street-Online heißt es darin u.a.: „Vielleicht möchten Sie sich einen größeren Wunsch erfüllen und haben daher zusätzlichen Finanzbedarf?“ Zudem werde eine unkomplizierte Abwicklung zugesagt und ein Kündigungsvordruck liege direkt bei.
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9052059-serviceanschreiben-obacht-masche-lebensversicherer-geld
Andere Versicherungen versuchen, die für sie nicht mehr attraktiven Garantie-Lebensversicherungen, im Paket los zu werden. Das berichtet zumindest Focus-Online.
http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/verkauf-alter-lebensversicherungen-ein-antrag-liegt-schon-vor-versicherer-wollen-lebensversichrungs-kunden-verkaufen_id_6077126.html

Für mich lässt das nur einen Schluss zu: Diejenigen, die mit dem Verkauf der Versicherungen viel Geld verdient haben, wollen sich jetzt aus der Verantwortung ziehen. Zahlen müssen dafür die gutgläubigen Bürger und damit mittelfristig das deutsche Sozialsystem.

Beste Grüße,
V. F. Alle

 

P.S.
Was andere Kunden von Aachen Münchener und DVAG in den vergangenen Jahren erlebten, kann z.B.auch im Wertpapier-Forum nachgelesen werden: http://www.wertpapier-forum.de/topic/31283-aachenmunchener-dvag-die-wunschpolice/page__st__920
und
http://www.wertpapier-forum.de/topic/37644-rente-pur-basisrente-privat-rente-mit-garantie/
Dummerweise wird mir das erst jetzt bewußt. Ich hätte mir viel Geld und Zeit sparen können.

Diese Woche: Maßnahmen gegen eine Immobilienblase und neue Zahlen einer Bank

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Diese Woche brachten Referenten aus dem Bundesfinanzministerium einen Vorschlag zur Vermeidung einer Immobilienblase auf den Gesetzweg. Der Name dafür lautet: „Gesetz zur Ergänzung des Finanzdienstleistungsaufsichtsrechts im Bereich der Darlehensvergabe zum Bau oder zum Erwerb von Wohnimmobilien zur Stärkung der Finanzstabilität.“
http://www.spiegel.de/wirtschaft/immobilien-mit-der-zauberformel-gegen-den-crash-a-1118606.html
Das ist schon einmal ein Anfang. Man macht sich also inzwischen in Regierungskreisen Gedanken, was auf dem Immobilienmarkt passiert. Das Gesetz konzentriert sich allerdings auf private Immobilien – hat also die Häuslebauer im Blick. Ob der Grund dafür auch Entwicklungen auf dem Gewebeimmobilien-Markt sind, kann ich nicht abschätzen.

Fakt ist, dass Anleger des offenen Immobilienfonds SEB Immoinvest sowie des DWS Immoflex (Deutsche Bank) gerade um ihr Geld bangen. Das belegen mir Suchanfragen sowie ein aktueller Leserkommentar.  Er kann unter folgendem Link nachgelesen werden: https://vfalle.wordpress.com/2016/07/09/seb-immoinvest-schuettet-aus-hoffnung-fuer-anleger-schwindet/comment-page-1/#comment-262

Auch ein Finanzberater äußerte sich mir gegenüber verwundert über die Probleme des SEB Immoinvest. Dieser galt als mündelsichere Anlage und wurde teilweise als so sicher wie Festgeld vermittelt. Sollten die darin enthaltenen Produkte in „Top-Lagen“ doch nicht das wert gewesen sein, was die Fondsgesellschaft suggerierte?

Keine Antwort 2016
Bereits 2013 hatte ich die Bundeskanzlerin auf die Entwicklung beim SEB Immoinvest hingewiesen und deutlich gemacht, dass ich darin ein grundsätzliches Problem sehe. Damals wurde ich zuständigkeitshalber an das Bundesfinanzministerim verwiesen, welches mir schrieb, dass das Gerichte entscheiden müssten.
Diesen Sommer informierte ich am 26.8. die Bundeskanzlerin erneut über den aktuellen Stand. Laut Rückschein ist mein Brief auch im Kanzleramt angekommen. Darin wies ich darauf hin, dass Anleger des SEB Immoinvest seit 2012 Geld verlieren und im Gegensatz zu Lehmann-Anlegern inzwischen wichtige Einspruchsfristen verpasst haben. Zudem machte ich die Verbindung zum Finanzvertrieb Deutschen Vermögensberatung (DVAG) deutlich. Eine Antwort habe ich darauf bisher nicht erhalten.

Deutsche Bank schneidet besser ab als erwartet
Diese Woche hat zudem die Deutsche Bank ihre Zahlen vorgestellt. Während Analysten einen Verlust erwarteten, verbuchte die Bank vor Steuern einen Gewinn von 619 Mio. €. Dennoch sollen weltweit 9000 Stellen gestrichen werden, davon 4000 in Deutschland. 200 Filialen sollen dazu bis Ende 2017 geschlossen werden.
Interessant ist dabei, dass das Investmentgeschäft besonders zu dem guten Ergebnis beitrug. Das ist genau der Bereich, der in der Vergangenheit zu großen Problemen in Form von Schadensersatzklagen geführt hat, die die Bilanzen des Unternehmens noch einige Zeit belasten werden. Das Investmentbanking ist auch der Bereich, den die Bank nach vorgaben der Regulierungsbehörde künftig deutlich reduzieren muss.

An der Stelle ist die Verbindung zwischen der Deutschen Bank und der DVAG interessant. Denn der Finanzvertrieb wird im Gegensatz zur Bank nicht von der Finanzaufsicht (BaFin) überwacht. Wenn die Bank also Mitarbeiter entlässt und Filialen schließt, wird sie im Privatkundengeschäft umso mehr auf den Partner für angewiesen sein.
Nur so kann ich es mir erklären, dass mir die Bank bis heute nicht drauf antworten will, ob sie es richtig findet, einem Kunden nach der Finanzkrise zu raten, vom SEB Immoinvest in den DWS Immoflex zu gehen. Dazu ist zu sagen, dass der DWS Immoflex zu wesentlichen Anteilen am SEB Immoinvest beteiligt ist – was mir bei Vertragsabschluss nicht ersichtlich war. Statt meinen Hinweisen nachzugehen und mir eine Lösung anzubieten, wurde ich immer wieder darauf verwiesen, dass ich das mit der DVAG klären müsse.
Persönlich habe ich inzwischen den Eindruck, dass die Deutsche Bank hier Kundenbedürfnisse ignoriert, weil ihr der Vertriebspartner und entsprechende Vertriebserfolge wichtiger sind. Diese Strategie mag kurzfristig funktionieren. Langfristig dürfte sie aber ein weiteres Risiko für den Geschäftserfolg des Geldhauses sein.

Suche nach Informationen zum DWS Flex Pension (RentePur)
Meine letzter Beitrag zur vorzeitigen Schließung des DWS Flex Pension stieß bereits auf mehr Resonanz als ich erwartet hatte. Das Produkt der Deutsche-Bank-Tochter ist Teil der Rentenversicherung Rente Pur (einer Rürup-Rente). Die wurde von der Aachen Münchener Versicherung konzipiert und (wie alle Produkte der Versicherung) exklusiv von der DVAG vertrieben.
Per Einschreiben habe ich bei der Aachen Münchener bis zum 10.11. um Informationen gebeten, wie groß der Anteil der DWS-Flex-Pension-Produkte am Gesamtwert der Rente Pur ist. Das Schreiben wurde laut Rückschein zugestellt. Sobald ich mehr weiß, werde ich das hier veröffentlichen.

 

Viele Grüße,
V. F. Alle