Leben

Unbezahlbar! Danke Junior!

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Es gibt Tage, an denen rückt das Finanzielle in den Hintergrund. Dann sind SEB Immoinvest, DWS Immoflex, DVAG und Deutsche Bank Nebensache für mich und anscheinend auch für die Leser meines Blogs.
Heute war so ein Tag. Und das ist gut so. Nachdem die Aufrufe meines Blogs Ende April und Anfang Mai deutlich in die Höhe geschnellt sind (was meine bisherigen Vermutungen bestätigte), ist heute etwas Normalität eingetreten.

Die Zeit habe ich genutzt, um mir von meinem Sohn seine Radtour-Entdeckung zeigen zu lassen. Insgesamt waren wir 70 km unterwegs, einen großen Fluss entlang, durch frisches Grün und graue Industriekultur. Die Kontraste konnten kaum stärker sein. Mir hat es sehr gefallen und dafür konnte ich auch gut auf mein Vatertags-Bier verzichten.

Industrie-Natur

Danke Junior. Das war ein unbezahlbarer Tag für mich. Diesmal musste ich mein Kind nicht zur Radtour ermuntern. Diesmal hat mein Kind mir gezeigt wo es lang geht und ich konnte mich gut darauf einlassen. Ganz ohne elektronisches Navigationssystem haben wir unseren Weg gefunden. Ein guter Orientierungssinn kann im Leben viel Wert sein.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Die anderen Berater

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Die Resonanz auf meinen Blog überrascht mich. Eigentlich glaubte ich gleichgesinnte Kunden dadurch anzusprechen. Inzwischen muss ich erkennen, dass ein großer Teil der Leser meines Blogs von Seiten ehemaliger Vermögensberater kommt. Dort habe ich erfahren, dass viele dieser „Berater“ Verträge unterschrieben haben, deren Konsequenzen ihnen erst jetzt bewusst werden. Das kommt mir als Kunde bekannt vor.

Es gibt allerdings einen wesentlichen Unterschied zwischen Kunden und ehemaligen Mitarbeitern. Bei Kunden ist in der Regel nicht direkt die Existenz gefährdet, da sie zumeist eine andere Einkommensquelle haben. Bei Vermögensberatern bricht – so verstehe ich die Berichte ehemaliger Vermögensberater – schnell die finanzielle Lebensgrundlage weg.

Die Kunden die ich kennen gelernt habe, nehmen Nachteile aus Ihren Verträgen entweder schulterzuckend hin, weil ihnen andere Dinge im Leben wichtiger sind, oder beauftragen einen Anwalt. Nur wenige sind wirklich bereit zu Hinterfragen, was da wirklich passiert. Das ist mein Eindruck nach inzwischen über einem Jahr Recherche.

Eher hinterfragen inzwischen (Ex-)Vermögensberater ihr Handeln. Ich kann ihnen allerdings nur empfehlen sich auf Fakten zu konzentrieren und ihre emotionalen Eindrücke davon zu trennen.
Ansonsten ist es für mich nur zu begrüßen, dass diese Menschen nun teilweise die Aufklärung übernehmen, die ich bei meinen Beratern bisher vermisst habe. Sie tun dies ohne finanziellen Nutzen.

Da finde ich es passend in bayrisch dafür zu Danken: Vergelt‘s Gott,

V. F. Alle

P.S. Inzwischen habe ich eine genauere Rückmeldung von der Aachen Münchener erhalten. Danach habe ich wohl erneut etwas falsch verstanden. Darüber berichte ich aber im nächsten Beitrag. Denn eigentlich möchte ich in der Sache ja längst zur Ruhe kommen.