Versicherung

Webseite „Geprellte Vermögensberater “ ist wieder zurück

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Vor einigen Tagen errreichte mich eine Nachricht.

Das Forum „Geprellte Vermögensberater“ ist demnach wieder online.

Zu finden ist es unter: http://www.geprellte-vermoegensberater.com

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

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DVAG soll Generali-Exklusiv-Vertrieb übernehmen

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Es wurde schon einige Zeit darüber spekuliert. In den vergangenen Tagen schossen die Suchanfragen zu DVAG und Generali in die Höhe. Nun liegen die Karten auf dem Tisch. Die DVAG soll den Exklusiv-Vertrieb der ohnehin eng mit ihr verbundenen Generali-Versicherung übernehmen.
Die DVAG spricht von einem „Meilenstein“ und ihrer „Erfolgsstory“.
https://www.dvag.de/dvag/das-unternehmen/presse/pressemitteilungen/dvag-uebernimmt-generali-exklusiv-vertrieb.html

Laut „Das Investment“ geht es für Generali Deutschland darum den „Anforderungen der modernen Zeit gerecht zu werden“.
http://www.dasinvestment.com/phase-2-des-umbaus-startet-dvag-uebernimmt-2018-exklusivvertrieb-der-generali/

Betriebswirtschaftlich scheint das für beide Unternehmen sinnvoll. Die Auswirkungen auf Kunden und Mitarbeiter bleiben allerdings abzuwarten.

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

geprellte-vermoegensberater.org ist nicht mehr erreichbar

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Es war bereits vor einiger Zeit angekündigt: Die Homepage geprellte-vermögensberater.org ist seit kurzem nicht mehr zu erreichen.

 
„This domain name expired on 2017-08-16 09:28:34“
 heißt es dort jetzt.

Das bedeutet leider auch, dass einige Beiträge auf die ich verlinkt hatte nicht mehr ereichbar sind. Falls jemand daran interessiert ist, bitte einfach melden. Ich habe Kopien gemacht und einige Teilnehmer aus dem Forum sicher auch.

Vielen Dank an die Betreiber und diejenigen, die zu sachlichen Diskussionen beigetragen haben.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Wenn Lobbyisten gesellschaftliche Bedürfnisse aus den Augen verlieren

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Was passiert, wenn Lobbyisten die gesellschaftlichen Bedürfnisse aus den Augen verlieren, lässt sich gerade gut am Abgasskandal in der Automobilindustrie erkennen. Grenzwerte wurden lediglich auf dem Prüfstand erreicht. Für den Gesetzgeber reichte das. Außerdem hatten Kunden zuvor bereits jahrelang akzeptiert, dass Ihre Fahrzeuge in der Praxis mehr verbrauchten als die Prüfstandswerte versprachen.

Erst jetzt, wo Fahrverbote drohen wird allen die Misere deutlich. Und jetzt schiebt jeder die Verantwortung auf den Anderen. Die Manager haben ja nur zum Wohle ihrer Unternehmen gehandelt und ihre Freiräume bis an die äußerste Grenze ausgenutzt. Die Kunden haben sich das gefallen lassen, bis sie merkten dass ihre Fahrzeuge deutlich an Nutzwert und finanziellem Wert verlieren können. Und die Politik hat mitgespielt, weil es sich um eine wichtige Branche handelt.
Natürlich ist es wichtig, dass Politiker sich mit Interessenvertretern Treffen und sich dort Einschätzungen einholen. Doch scheinbar ist das längst nicht mehr so ausgewogen, wie es viele gerne darstellen. Es gibt einige mächtige Lobbyisten und viele Andere. Es geht längst nicht mehr um informelle Treffen, es geht auch um finanzielle Zuwendungen in Form von Parteispenden und Einflussnahme durch Wechsel von Politikern in die Industrie und umgekehrt.

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Bisher wollte ich glauben, dass es in der Automobilbranche besser läuft als in der Finanzbranche. Doch anscheinend gehen beide Branchen ähnlich professionell vor. Und auch wenn es in der Finanzbranche seit der Finanzkrise wieder etwas ruhiger geworden ist. Besser ist es nicht geworden, was die Versprechungen und die Realität angeht. Das zeigt die Zusammenfassung von Aussagen des Generali-Versicherungskonzerns im Bezug auf fondsgebundene Lebensversicherungen:
https://mediarange.wordpress.com/2017/08/11/generali-viel-schatten-unter-den-fluegeln-des-loewen/
Okay, hinter dem Blog Mediarange stehen Fachanwälte, die ihr Geld mit solchen Streitigkeiten verdienen. Mir geht es vor allem darum zu zeigen, dass hier etwas im Argen liegt, genauso wie mit der Abgasthematik in der Automobilbranche.
Zur Erinnerung: Generali ist eng mit dem Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) verbunden. Siehe z.B.: https://vfalle.wordpress.com/2017/03/19/was-laeuft-zwischen-der-dvag-und-generali/

Auch bei Parteispenden bleibt alles beim Alten. Die DVAG gehört weiterhin zu den Großespendern von Parteien, insbesondere der CDU. Über aktuelle Zahlen berichteten  kürzlich die Medien Versicherungsbote und „Versicherungswirtschaft heute“.
https://www.versicherungsbote.de/id/4855681/DVAG-Allianz-groesste-Parteispender/
http://versicherungswirtschaft-heute.de/politik-regulierung/dvag-und-allianz-grosspender-fur-politische-parteien/
Bei „Versicherungswirtschaft heute“ kommentiert die DVAG die Partei-Spenden wie folgt:

“Im Rahmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung spendet auch die Deutsche Vermögensberatung regelmäßig an verschiedene Parteien. Die Spenden der Deutschen Vermögensberatung erfolgen im Einklang mit den gesetzlich vorgegebenen Rahmenbedingungen.“

Es ist allerdings interessant zu sehen, wie sich die Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren zu Gunsten der DVAG entwickelt haben. Im Gegensatz zu anderen Finanzdienstleistern wird der Finanzvertrieb nämlich nicht von der Finanzaufsicht (Bafin) überwacht. Siehe: https://vfalle.wordpress.com/2014/08/07/wer-kontrolliert-denn-nun-die-dvag/
Es gab nämlich Gesetzesänderungen, ganz nach dem Geschmack des für „Markt und Regulierung“ verantwortlichen DVAG-Vorstands. (siehe Unternehmensblog vom 11.März 2011).

Lach-BaFin
Wie man vor dem Hintergrund der Probleme vieler von der DVAG vertriebener Produkte noch mit dem Slogan „Vermögensaufbau für jeden“ werben und von „gesellschaftlicher Verantwortung“ sprechen kann, ist mir schleierhaft. Das ist für mich eine bewusste Irreführung.

 

Es ändert sich  nichts, solange die Kunden und die Gesellschaft das so akzeptieren.
Obwohl: Top-Manager und Politiker in Deutschland sollten sich nicht zu sicher sein. Denn die Globalisierung hat auch Vorteile für die deutsche Gesellschaft. So wurde der Dieselskandal in den USA ins Rollen gebracht. Erst dann gab es auch ernstzunehmende Initiativen in Deutschland. Sogar Sammelklagen gegen die Konzerne sind plötzlich möglich. Manchmal braucht es einfach ein Impuls von außen.
Mir ist es wichtig zu verdeutlichen, dass es in meinem Blog nicht um die Probleme eines oder einzelner DVAG-Kunden mit ihrem Finanzdienstleister geht. Wenn ein derart starker Finanzvertrieb sich eine solche Täuschung erlauben darf, dann kann das das ganze Altersvorsorgesystem in Deutschland ins Wanken bringen. Das sollte uns bewusst sein.
Deshalb suche ich die Öffentlichkeit und keinen Anwalt, der nur meine Interessen vertritt.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Wurde eine Rufmordkampagne gegen Finanzdienstleister AWD von der DVAG finanziert?

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Jetzt wird es spannend. Wie die Zeitung „Die Welt“ heute berichtet, hat ein Informant angeben den Finanzvertrieb AWD von Casten Maschmeyer durch gezielte Kampagnen geschädigt zu haben. Bezahlt wurde er laut dem Bericht vom Wettbewerber Deutsche Vermögensberatung (DVAG) aus Frankfurt/Marburg.

https://www.welt.de/wirtschaft/article167624153/Insider-bekennt-sich-zu-Rufmord-Kampagne-gegen-AWD.html

Laut dem Handelsblatt hatte der Informant und Ex-AWD-Mitarbeiter dabei nach eigenen Angaben sogar Kontakt zu DVAG-Aufsichtsrat und Ex-Kanzleramtschef (unter Helmut Kohl) Friedrich Bohl.

 

Mich erinnert das an einen Hinweis eines meiner Leser, der mir schon vor Jahren schrieb, dass die DVAG schlimmer als die AWD und Maschmeyer sei.

Das müssen jetzt wohl andere prüfen. Ich bin auf das Ergebnis gespannt.

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

Zur Frage von „König Salomo“

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„Welchen Sinn und Nutzen stiftet Ihr Blog?“ Das hatte mich der Leser mit Pseudonym König Salomo in seinem Kommentar zu meinem Artikel „Machtmenschen: Kohl, Pohl und andere Freunde“ gefragt.
Mir geht es darum andere betroffene Kunden der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) zu erreichen und Ihnen deutlich zu machen, dass sie keine Einzelfälle sind. Mir geht es dabei insbesondere um Menschen, denen der SEB Immoinvest (ehemals SEB Bank später Santander), der DWS Immoflex (Deutsche Bank) oder die Versicherungspolice DWS Flexpension unter völlig falschen Voraussetzungen vermittelt wurde. Die Suchanfragen die zu meinem Blog führen, bestätigen mich selbst in meiner Einschätzung, dass es viele Betroffene gibt.
Ich hätte ja meine Klappe gehalten wenn ich nur ein schlechtes Produkt von der DVAG vermittelt bekommen hätte. Aber mit den genannten Produkten sind es bei mir gleich drei!!!
Die beiden Immobilienfonds kriseln schon länger (seit 2012) und 2016 kam auch noch die Rentenversicherung DWS FlexPension hinzu. Aktuelle Details zur Versicherung, die vom Generali-Konzern und der mit ihr eng verbundenen DVAG vermittelt wurde, sind bei der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Versicherungen nachzulesen. Siehe: https://mediarange.wordpress.com/2017/07/21/generali-vki-vergleich-werden-kunden-getaeuscht/

Mein DVAG-Berater, der nach eigenen Aussagen auch anderen Kunden den DWS Immoflex vermittelt hatte, wurde lange krank, als die Abwicklung der Fonds bekannt wurde und er keine Antworten mehr für mich hatte. Meine Anfragen an Vorstände von DVAG, Aachen Münchener, Deutscher Bank und Santander Bank führten lediglich dazu, dass jeder die Verantwortung auf den anderen schob. Inzwischen scheint mein DVAG-Berater wieder zu arbeiten. Lediglich sein Bild wurde aus der DVAG-Beratersuche inzwischen entfernt. Es gibt also scheinbar keine Konsequenzen bei meinem Finanzdienstleister.
Meines Erachtens zieht sich die DVAG seit Jahren geschickt aus der Verantwortung, unter anderem durch geschickte Lobbyarbeit. Die führte z.B. dazu, dass Vermögensberater nicht mehr von der Finanzaufsicht BaFin überwacht werden, sondern von der jeweiligen IHK. Selbst für den Bundesverband Verbraucherschutz ist das nicht nachvollziehbar. Der hat allerdings keinen Einfluss auf die Judikative (richterliche Gewalt).
Vor dem Hintergrund erscheint mir auch das Engagement der DVAG im Bereich der Ausbildung sowie der Rechtswissenschaften für Finanzdienstleistungsrecht sehr zweifelhaft. Grundsätzlich finde ich einen solchen Einsatz sehr gut. Gleichzeitig gibt dies der DVAG immer mehr Möglichkeiten zur Selbstkontrolle. Wohin einen mögliche Selbstkontrolle führen kann, erleben wir ja gerade in der Automobilindustrie mit der Manipulation von Abgaswerten.

Die in meinem geschilderten Erfahrungen mit meinem Finanzdienstleister deuten für mich darauf hin, dass es der DVAG-Führung hier nicht um das Wohl ihrer Kunden geht, sondern um den eigenen Profit. Andernfalls hätte ich von den Herren in meinem Fall deutlichere Konsequenzen erwartet. Außer auf eine juristische Auseinandersetzung und einem neuen „günstiges“ Darlehen, wollte sich die DVAG-Führung auf keine andere Lösung mit mir als Kunden einlassen. Vor dem Hintergrund eines möglichen Rechtsstreites wollte sich die DVAG auch gegenüber einem WDR-Journalisten nicht zu meinem Fall äußern. Die Organisation baut also eher auf die Qualität ihrer Juristen als auf außergerichtliche Einigungen mit ihren Kunden. Da macht es natürlich Sinn die Ausbildung von Rechtswissenschaftlern zu unterstützen. Und was ist mir der  Qualitätssicherung bei den vermittelten Produkten?

Die Aussage der DVAG zu ihrer Gesellschaftlichen Verantwortung hat für mich daher einen faden Beigeschmack. Vor einigen Monaten klag das Leistungsversprechen sogar noch vollmundiger (siehe Bild). Die Hilfe der DVAG hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

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Das ein engagierter DAVG-Mitarbeiter wie König Salomo dazu einen andere Meinung hat, kann ich nachvollziehen.

Viele Grüße,
V. F. Alle

Schon wieder Gedächtnislücken?

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Netterweise verwies mich einer meiner Leser kürzlich auf einen Beitrag bei Cash-Online. Darin wird Bezug genommen auf einen Beitrag im DVAG-Blog. In diesem erklärt DVAG-Vorstandsmitglied Dr. Helge Lach, warum Abschlussgebühren für Lebensversicherungen im Gegensatz zu den Kosten für den Immobilienerwerb zur Altersvorsorge ein „Schnäppchen“ sind.
http://www.cash-online.de/immobilien/2017/immobilie-als-altersvorsorge-2/361066?utm_source=nl&utm_medium=email&utm_campaign=finanznews020217

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Das schrieb Cash-Online Anfang Februar 2017. Demnach rechnet die DVAG  Lebensversicherungen schön.

Kommentare zum Cash-Online-Beitrag verdeutlichen zwar, dass die Aussagen von Herrn Dr. Lach  grundsätzlich nicht falsch sind. Doch nach meiner langjährigen Erfahrung schätzt das DVAG-Management die Risiken der von dem Finanzvertrieb vermittelten Produkte bewusst geringer ein, als es der Realität entspricht. Es handelt sich eben um einen Finanzvertrieb und nicht um eine Beratungsgesellschaft – wie es der Name Deutsche Vermögensberatung AG suggeriert.

Darauf deutet auch der Blogbeitrag „Vermögensberater erhalten Leitfaden zum Immoinvest“ aus dem Mai 2012 hin, den ich hier schon mehrfach erwähnt habe.
http://www.handelsvertreter-blog.de/2012/05/page/2/

Passenderweise fand ich dort ebenfalls im Mai 2012 einen Beitrag über Gedächtnislücken bei einem „Direktionsleiter eines Strukturvertriebes“.
http://www.handelsvertreter-blog.de/2012/05/22/gedachtnislucken/

 

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Beitrag von Mai 2012. Gefunden unter www. handelsvertreter-blog.de

Das erinnert mich an den Direktionsleiter meines Vermögensberaters. Zu Ihm hatte ich Kontakt aufgenommen, weil mein Vermögensberater krankheitsbedingt lange ausgefallen war. Der DVAG-Direktionsleiter (Herr N. aus R.) schrieb mir am 4. 3. 2013:

„Ob ein abbezahltes Haus oder eine fondsbasierende Rentenversicherung die bessere Alternative für Ihre Altersvorsorge darstellt, kann ich in Ihrem Fall nicht beurteilen, da ich Ihre Situation nicht analysieren habe.“

Ich weiß nicht ob er sich heute noch daran erinnert. Inzwischen kann ich allerdings mit Sicherheit sagen, dass ich mit der abbezahlten Immobilie heute mehr Vermögen hätte, als mit den mir von der DVAG vermittelten Produkten.

 

Viele Grüße,

V. F. Alle

 

P.S.:       Ich möchte die DVAG-Führung nur daran erinnern, dass ich bereits 2012 eine schuldenfreie Immobilie gehabt hätte, wenn mir von meinem DVAG-Berater nicht Produkte wie der SEB Immoinvest, der DWS Immoflex sowie fondsgebundene Versicherungen vermittelt worden wären. Den DVAG-Gründer Dr. Reinfried Pohl, seinen DVAG-Chefvolkswirt sowie dem DVAG-Aufsichtsrat hatte ich in den Jahren 2012 und 2013 darüber schriftlich informiert.