Monat: Januar 2017

SEB Immoinvest 2017: Da fehlt noch was!

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Laut einer aktuellen Meldung von Savillsim zum SEB Immoinvest wurden seit Beginn der Abwicklung 2012 insgesamt 28,55 € pro Anteil ausgeschüttet. (Siehe: http://www.savillsim-publikumsfonds.de/de/startseite-fondsfinder/seb-immoinvest-p/einstieg/)  Bevor der Fonds 2010 geschlossen wurde lag der Wert eines Anteils bei über 55 €. Der aktuelle Wert eines Anteils des SEB Immoinvest liegt bei etwa 14 € (Stand: 8.1.2017).

28,55 € + 14 € = 42,55 €

Selbst, wenn Anleger diesen Betrag am Ende wirklich raus bekommen, wären das nur 77,4 % des ursprünglichen Anteilswertes.

Nachdem ich weiß, dass mein Dienstleister Deutsche Vermögensberatung (DVAG) den SEB Immoinvest in unterschiedlicher Form (direkt, über den Dachfonds DWS Immoflex sowie fondsgebundene Versicherungen) vermittelt hat, frage ich mich:

Wie lange darf das Unternehmen noch mit „Vermögensaufbau für jeden“ werben?

Erfolgreichste Vermögensberater (AS-Club) trafen sich übrigens 2010 mit SEB-Immoinvest-Fondsmanagerin Knoflloch:
https://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/11/06/as-club-in-pannonia/

Da hat die Managerin wohl einen überzeugenden Eindruck hinterlassen.

 

Beste Grüße,
V. F. Alle

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Danke für die Anteilnahme

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Allen, die durch den Aufruf meiner Artikel und ihre Kommentare ihre Anteilnahme an meinem Fall gezeigt haben, möchte ich heute danken.

Tatsächlich habe ich mich – wie viele andere auch – bereits mit den finanziellen Verlusten abgefunden. Im Gegensatz zu machen anderen DVAG-Kunden bin ich trotzdem finanziell noch in einer Komfortzone.

Womit ich mich jedoch nicht abfinden möchte, ist die Ignoranz des DVAG-Managements sowie einiger hochrangiger Politiker.
Obwohl sich immer mehr Kunden inzwischen selbst helfen, wirbt die DVAG bis heute unter dem Begriff „Gesellschaftliche Verantwortung“ damit, Kunden „helfen“ zu wollen. Auf den von mir 2012 erlebten Widerspruch hatte ich Reinfried Pohl sowie das DVAG-Management bereits damals hingewiesen. Dennoch hält das Unternehmen bis heute an der Werbebotschaft fest.

dvag-verantwortung2017
Ist das noch gesellschaftliche Verantwortung? Obwohl sich immer mehr DVAG-Kunden selbst helfen müssen, weil ihre Vermögensberater keine Lösungen mehr für zuvor fleissig durch die DVAG vertriebene Produkte haben, wirbt der Finanzvertrieb weiter damit, Menschen zu „unterstützen“.

Einzelne mögen diese Täuschung vielleicht auch noch verkraften. Ich frage mich nur, wie viel Täuschung unsere Gesellschaft noch aushält.

Zu Beginn meiner Recherchen schrieb mir ein Leser, dass Pohls DVAG schlimmer sei als Maschmeyers AWD. In der Tat musste ich in den vergangenen Jahren feststellen, dass die DVAG mehr Erfolg mit dem Aufbau ihres politischen Netzwerkes hatte. Ebenso musste ich feststellen, dass viele hochrangige Politiker nicht erkennen, was da mit ihrer Unterstützung läuft.
Siehe meinen Beitrag: https://vfalle.wordpress.com/2015/12/23/vertrauen-und-verantwortung-teil-2-wer-hat-hier-was-falsch-verstanden/

 

Nachweislich zeigte sich die deutsche Politik bereits beim Thema Dieselabgase blind. Ähnlich sieht es für mich inzwischen beim Thema Finanzvertrieb aus.

Interessant finde ich, dass die Abgasthematik in Deutschland und Europa erst ernsthaft hinterfragt wird, seitdem ein großer deutscher Hersteller in den USA wegen seiner Täuschungsmanöver angeklagt wurde. Wollen wir wieder auf die „Hilfe“ aus den USA warten?
Die meisten ausländischen Aufrufe meines Blogs kommen seit 2016 übrigens nicht mehr aus dem deutschsprachigen Österreich, sondern aus den USA. Bisher habe ich keine Erklärung dafür.

 

Beste Grüße,
V. F. Alle

Bloss nicht alles in eine Kapitalanlage stecken!

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Das Vermögen auf verschiedene Anlageformen verteilen, so lautet der Tipp vieler Analgeberater und so lautete ursprünglich auch der Tipp meines Vermögensberaters.

Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass mein Finanzdienstleister Deutsche Vermögensberatung (DVAG) und seine Partner das nicht so eng sehen.
Aktuelles Beispiel ist die Rente Pur (Rürup-Rente) von DAVG-Partner Aachen Münchener. Vor einigen Wochen wurden die Kunden dazu aufgerufen, ihre Anteile aus dem in der Versicherung enthaltenen Fonds DWS FlexPension 2023 umzuschichten, weil dieser Fonds nicht mehr weiter geführt wird.
Um es den Kunden „einfach“ zu machen, wurde mitgeteilt, dass Der Rücknamepreis aus dem DWS FlexPension 2023 in den DWS FlexPension II 2028 investiert wird. In meinem Fall steckte allerdings bereits der Rest des Geldes im DWS FlexPension II 2028, deshalb wählte ich einen anderen Fonds aus der Liste.
Vor Weihnachten 2016 erhielt ich von der Aachen Münchener die Rückmeldung, dass der Betrag wunschgemäß in den neuen Fonds gesteckt wurde.
Gleichzeitig wurde mir mitgeteilt:

„Falls die Beitragszahlung wieder aufgenommen wird, werden die Anlagebeiträge wie folgt auf die Fonds verteilt: DWS FlexPension II 2028 100% …“
… und 0% in den von mir gewählten Fonds.

Ich hatte mich schon gewundert, wie die Versicherung den Verwaltungsaufwand stemmen will, wenn die Kunden unterschiedliche Kombinationen auswählen.
Nach meinen Erfahrungen mit dem SEB Immoinvest, der mir in Form unterschiedlicher Produkte vermittelt wurde (https://vfalle.wordpress.com/2013/11/10/ueberall-seb-immoinvest/), hatte ich bereits den Eindruck, dass meine Dienstleister aus Kostengründen auf eine „Gleichteilstrategie“ setzen.
Das Prinzip ist in der Automobilindustrie verbreitet. Allerdings: Eine unzureichende Qualitätssicherung haben bereits einige Automobilhersteller mit teuren, umfangreichen Rückrufaktionen bezahlt. In der Finanzbranche läuft das allerdings anders. Da ist es nach einigen Jahren schwer die die Anbieter und Finanzdienstleister für einen Leistungsmangel des Produktes haftbar zu machen.

Scheinbar laufen mit den DWS-Ptodukten noch andere Dinge, die nicht unbedingt zum Nutzen der DVAG-Kunden sind: http://www.ihd-ev.org/fuer-ein-paar-silberlinge

Viele Grüße,

V. F. Alle

Dumm gelaufen

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Jetzt hatte ich Ende 2016 die Gelegenheit genutzt und einen größeren Teil der Ausschüttung des DWS Immoflex von der Deutschen Bank abgehoben. Leider hatte ich vergessen, dass sich die Bank das Depot weiterhin bezahlen lässt. Nach Abzug der Depotkosten ist das Konto dort nun im Minus.Das werde ich wohl ausgleichen müssen.

Meine Anfrage vom 25.8.2016 (zur Vorgangsnummer 13-1860 der Deutschen Bank)  wollte der Finanzdienstleister dagegen bis heute nicht ernsthaft beantworten.  Darin hatte ich unter anderem gefragt:

Sie sehen mein Problem mit der DVAG also nicht als Problem der Deutschen Bank?
Sie möchten auch nicht hinterfragen, warum die DVAG 2009 Kunden aus dem SEB Immoinvest in den DWS Immoflex  hinein beraten hat?

So fühle ich mich also jetzt dazu verpflichtet, das Minus auf meinem Deutsche-Bank-Konto auszugleichen – auch um keine negative Schufabewertung zu bekommen. Von meinen „Dienstleistern“ wünsche ich mir weiterhin mehr Einsatz für meine Bedürfnisse. Statt dessen habe ich immer mehr den Eindruck, dass meine Dienstleister sich zwar gegenseitig verpflichte fühlen, aber nicht unbedingt den Kunden.

 

Viele Grüße

V. F. Alle